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Arabella Hotel (3. Gebäude von rechts - das “neue” Arabella World der 2. Rundbau von rechts )  Homepage

Panoramabild 3

Oktober 2007
Lange hatte ich die Angebote im Internet durchstöbert. Aber in diesem Herbst gab es kein Schnäppchen! Bis mir ein Angebot für das Arabella auffiel. Und obwohl die Hotelbeurteilungen nicht gerade berauschend waren, ging ich das Risiko ein und buchten 14 Tage vor Abflug.
Der erste Eindruck vom Hotel war positiv. Nicht zu groß. Geräumige Zimmer mit normaler Ausstattung und nur geringen Mängeln. Das Haus wirkte gemütlich.
Störend wirkte sich die benachbarte 6jährige Bauruine aus - seit 2010 “Arabella World”! Sie sorgte dafür, daß der Strassenlärm der nahen D400 kräftig in die die Zimmer hallte. An entspannendem Schlaf bei offenem Fenstern war nicht zu denken.
Es gab einen Pool, der allerdings die meiste Zeit des Tages im Schatten lag, sodaß er - weil sehr kalt - nicht mehr zum Baden einlud. Das “Hallenbad” war eher als Tauchbecken einer Sauna zu bezeichnen und außerdem leer. Das Hamam und die Sauna waren allerdings Glanzpunkte dieses Hauses.
Auch der Strand war vorzüglich. Leider viel zu weit entfernt. Man musste nicht nur die D400 über- bzw. unterqueren sondern dann noch mind. 400 Meter laufen um die Anlage zu erreichen. Und selbst im Oktober - bei geringer Zimmerbelegung - war es problematisch, freie Liegen zu ergattern.
Die Strandbar war eine Zumutung: schmutzig, unaufgeräumt und passte zu der darüber liegenden Disco. Die Sanitäranlagen konnte man nicht als solche bezeichnen. Besser paßt der Ausdruck Kloake.
Die Musikbeschallung in der Disco und an der Poolbar richtete sich ausschließlich an den Geschmack des Personals. Man mußte schon heftig intervenieren, um nicht mit den oft lauten, nervtötendem Gedudel genervt zu werden.
Das Speiseangebot (außer dem Frühstück) war eines 4 - Sterne - Etablissement nicht würdig. In den 2 Wochen gab es acht Mal Thunfisch und vier Mal Hühnchen.
Ich bin ganz gewiß nicht anspruchsvoll und bin schon mit ***Hotels bestens zurecht gekommen. Aber das Angebot dieses Hotels werde ich sicherlich nicht noch einmal annehmen.
Inzwischen (seit 2010) ist die 6jährige Bauruine (2. Rundbau von rechts) fertiggestellt und als “Arabella World” hinzugekommen. Ob der Service jetzt besser ist? Der Strand ist zumindest immer noch weit weg. Auf dem Panoramabild ganz links nicht mehr enthalten. Der Arabella-Strand kommt erst nach dem des Antik. Gut 400 m Fußmarsch über die Straße und das bei großer Hitze!

Fazit:
Wer keine großen Ansprüche stellt, mag in diesem Hotel klar kommen!
Lage:
 An der D400 - südöstlich von Avsallar, ca. 28 km bis Alanya, 6 km bis Konakli und 1,5 km bis Avsallar
Gäste: Westeuropa: Deutschland, Holland, Österreich, England, Belgien, Osteuropäer sowie Türken (Zuckerfest!)
Zimmer und Zimmerservice: sehr gut, geräumige Zimmer, allerdings durch die nahe D400 etwas laut
Restauration: Schöner Raum, guter Freiplatz, aufmerksames Personal - Angebot an Speisen für die 4 Sterne dürftig - uns wurde in Drei-Sterne-Unterkünften schon mehr geboten!
Sportmöglichkeiten: Wassersport am weit entfernten Strand, mehr nicht
Strand: Toller breiter, feiner Sandstrand, ganz flach ins Meer übergehend.
Wellness: Hamam (sehr schöne Anlage), Sauna, Hallen - ”Tauchbecken”
Unterhaltung: Stranddisco ab 23 Uhr, Strandbar, Poolbar, Lobbybar (nicht besetzt) bis 22:30 Uhr
Sprachkenntnisse des Personals: ausreichend bis gut
Service: sehr freundlich, aufmerksam, hilfsbereit
Anmerkung: Ich war Anfang Oktober im Arabella. Im Hotel gab es an der Bar nur bis 22:30 Uhr etwas zu trinken. Und leider ging die Uhr des Hotels vor. Das heißt, es war schon 10 Min. früher Schluß. Auch gegen Bezahlung war keine Bestellung mehr möglich.
Die Disco (ab 23 Uhr) am Strand - grundsätzlich kostenpflichtig - war schmuddelig und es war dort “tote Hose”. Musik wurde nur für das Personal gemacht. Das galt auch für das Hotel. Erst nach Beschwerden war man bereit, auf den Geschmack der Gäste einzugehen.
Die Strandbar war nicht sehr gepflegt und lud keineswegs zum Verweilen ein. Die WC-Anlagen waren eine Zumutung.

© Heinz-Ulrich Hartung                         letzte Überarbeitung: 07.12.2015