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2008 - 2009 - 2010 - 2011

 

2011

Avsallar, August 2011
Alara-Hotels gründen Kammerorchester
Die türkische Hotelkette Alara, ansässig in Avsallar an der Türkischen Riviera, kann mit einem Novum für die Türkei aufwarten: Das Unternehmen hat ein eigenes Kammerorchester gegründet.
Wie die türkische Nachrichtenagentur Dogan berichtet, geht auch der Geschäftsführer des Hotels “Alara Park”, Murat Demircan, davon aus, daß es sich bei der Gründung des Kammerorchesters durch eine Hotelkette um eine Pioniertat für die Türkei handelt: “Das ist das erste Mal, daß so etwas im türkischen Tourismus gemacht wird,” sagte er der Presse, und fuhr fort: “Etliche großen Industrie-Unternehmen haben bereits Kammerorchester gegründet, doch im Tourismus hat das vor uns noch keiner gemacht. Wir sind stolz, daß wir diese Idee umsetzen konnten und planen dann auch ein größeres Konzert für das nächste Jahr. Mit dieser Aktion wollen wir auch andere Anlagen zu Ähnlichem anspornen. Unsere Musiker sind ausgewiesene Meister auf ihren Instrumenten.”
Das erste Konzert des Kammerorchesters kam auch bei den Zuhörern im Amphitheater des Hotels gut an. Anwesend waren neben vielen Hotelgästen auch Honoratioren wie der Bürgermeister von Avsallar, Hüseyin Enver Görgülü.

Antalya, August 2011
Vorübergehende Teilsperrung mehrerer Badestrände
Wegen der Brutphase der bedrohten Caretta-Caretta-Schildkröten sind etliche Strandbereiche auch im Bezirk Antalya am Sonntag (14.8.) geschlossen worden. Betroffen sind u. a. die bekannten Strände von Cirali, Patara und Anamur sowie auch einige kleine Sandbuchten und Teilbereiche anderer Strände. Denn die “Unechte Karettschildkröte” ist im Roten Buch für bedrohte Arten aufgeführt.
Wie Voice of Russia meldet, sind viele der Urlauber an der Türkischen Riviera daran interessiert, das Schlüpfen der kleinen Schildkröten zu beobachten. Aber es ist nötig, die kleinen Schildkröten ungestört aus ihren Sandnestern schlüpfen und ins Meer laufen zu lassen. Selbst liebevolles Beobachten kann die Überlebenschancen der kleinen Schildkröten mindern.
Daher hoffen Wissenschaftler, daß die bisher eingeleiteten Schutzmaßnahmen an den türkischen Brutstränden mit dazu beitragen können, die geschätzte Zahl von 4.000 noch lebenden Exemplaren in den nächsten Jahren wieder zu erhöhen.

Antalya, Juli 2011
Deutsche Urlauberin stürzt von den Klippen in den Tod
Auf dem Weg von einer Veranstaltung spazierte die Deutsche Anya Y. (36 J.) mit ihrem türkischen Lebenspartner Ferda S. (37 J.) zurück zu ihrem über den Klippen von Lara liegenden Hotel.
Dabei ging sie sehr nah an den Rand der Klippen, um die Aussicht auf das Meer zu genießen. Sie verlor das Gleichgewicht und stürzte vom Felsen 35 Meter in die Tiefe.
Die von Ferda S. herbeigerufene Teams der Feuerwehr seilten sich zu dem Unfallopfer ab, konnten aber nur noch den Tod feststellen. Der Leichnam wurde per Boot von der Hafenpolizei an Land und von dort zum gerichtsmedizinischen Institut gebracht.
Im Polizeipräsidium von Antalya wurde Ferda S. zu dem Vorfall vernommen. (25.7.´11 - haberler.com)

Alanya, Juli 2011
Touristen haben leere Brieftaschen
"Die Touristen geben kein Geld aus!" Das beklagen zahlreiche Händler in Alanya und Umgebung. Obwohl inzwischen Hochsaison ist, beklagen manche Läden ein Drittel weniger Umsatz als im Vorjahr. Zusätzlich belasten die hohen Ladenmieten.
Ein Ladenbesitzer weist darauf hin, daß insbesondere Urlauber aus dem Ostblock kaum Geld ausgeben. "Das sind Dritter-Klasse-Touristen, die nichts kaufen. Und wenn doch mal Geld ausgegeben wird, dann wollen die alles für die Hälfte", beklagt sich ein Textilhändler aus der Einkaufsstrasse.
Das sind die schon mehrfach beklagten Nebenerscheinungen des AI-Tourismus. Und mit billigen Pauschalpreisen holt man sich die Urlauber ins Land, die sich Ferien in teureren Ländern nicht leisten können. Obendrein sorgen diese “Dritter-Klasse-Touristen” dafür, daß sich die “spendableren” Urlauber aus Westeuropa anderen Regionen zuwenden.

Antalya/Ankara, Juli 2011
Vorgaben für Tourbusse wurden verschärft
Die Provinzregierung Antalya sowie das Transportministerium in Ankara haben aufgrund der vorausgegangenen schweren Busunfälle die Regeln für den Betrieb von Tour-Bussen verschärft.
Bisher starteten manche Touren oft schon mitten in der Nacht und endeten erst gegen Mitternacht. An den folgenden Tagen fuhren die Fahrer ebenfalls wieder solche Gewalttouren. Nach mehreren Tagen ist selbst der beste Fahrer dann übermüdet. Durch diesen Umstand kam es in der Vergangenheit bereits zu mehrere schwere Unfälle mit Todesopfern.
Ab sofort dürfen Ausflugsbusse in der Zeit von 0.00 Uhr bis 6.00 Uhr nicht mehr fahren. Außerdem wird die höchstzulässige Fahrstrecke auf 600 Kilometer pro Tag begrenzt.
Bei den (mehrtägigen) Touren nach Pamukkale und Kappadokien greifen diese Bestimmungen allerdings nicht, weil die Tagesstrecken innerhalb der vorgeschriebenen Grenzen liegen.

Incekum, Februar 2011
Du sollst nicht stehlen ....

.... gilt auch für Moslems. Trotzdem wurden Kupferkabel aus einer Trafostation in Incekum geklaut.
Mehrere Siedlungen in Incekum mußten einen ganzen Tag ohne Strom auskommen. Diebe hatten am 24.2. gegen 3.00 Uhr nachts Kupferkabel aus der Transformatorstation abmontiert und gestohlen. Da ein Stromausfall in der Türkei nichts Ungewöhnliches ist, hat niemand den Diebstahl sofort bemerkt, bzw. an einen solchen gedacht. Erst die Monteure des Stromversorgers TEDAS bemerkten den Kupferklau, als sie den Trafo reparieren wollten. Die Jandarma hat die Einbruchspuren gesichert und sucht jetzt fieberhaft nach den Kabeldieben. (Quelle: Yeni Alanya)

Alanya, Februar 2011
1 Toter und 2 Schwerverletzte durch Erdrutsch
Bei einem tragischen Unfall auf der Landstraße 07-33 (Mahmutlar-Taskent) wurde ein Mann getötet und zwei weitere Personen schwer verletzt.
Während eines Gewitters hatte sich ein 10 Tonnen schwerer Felsbrocken gelöst und war auf das Fahrzeug gestürzt. Der Getötete wurde dabei von dem Fels erschlagen. Die beiden anderen Fahrzeuginsassen wurden schwer verletzt und kamen ins Staatliche Krankenhaus von Alanya.
(Quelle und Foto: Yeni Alanya)

Incekum, Februar 2011
Fußgängerbrücken über die D400
An der D 400 werden derzeit fast auf der gesamten Strecke von Alanya bis Antalya Leitplanken montiert. Auf den Strecken mit beidseitigen Leitplanken darf künftig mit 110 km/h statt wie bisher mit 90 km/h gefahren werden. Viele Streckenabschnitte wurden mit Laternen bestückt. Das Fahren bei Nacht ist dadurch erheblich entspannter und sicherer geworden.
Aber nachdem es im letzten Jahr zu mehreren tödlichen Unfällen gekommen war, forderten nicht nur Politiker entsprechende Maßnahmen, um die Gefährdung einzudämmen.
Nun haben die Forderungen Erfolg. Im Bereich Okurcalar werden kurzfristig zwei Fußgängerbrücken gebaut. Für vier weitere Fußgängerquerungen laufen die Planungen.

Ankara/Zürich, Februar 2011
Jetzt aber schnell den Türkeiurlaub buchen, denn ...
... das türkische Tourismus-Ministerium rechnet mit zahlreichen zusätzlichen Urlaubern durch die Krisen in Ägypten und Tunesien. Die Hotels und Agenturen sollen sich gut vorbereiten, damit es keine Qualitätseinbußen gibt. Außerdem dringt das Ministerium darauf, daß es in der Türkei keine Preiserhöhungen gibt.
Wie das türkische Tourismusportal “Turizmgüncel.com” berichtet, sagte der mit 42 Jahren Erfahrung zu den Doyens der Branche zählende Türkeitouristiker Kadir Ugur auf der Züricher FESPO dem Blatt, er befürchte nach den Unruhen in Tunesien und Ägypten nun einen Ansturm auf die Türkei: “Die türkischen Hotels werden aus den Nähten platzen, und das wird zu Problemen führen, die dem Image der Türkei schaden könnten.“
Für Ägypten und Tunesien dürfte die Saison gelaufen sein. In den Reisebüros werden kaum noch Reisen in die beiden Länder verkauft. Die Rewe Touristik empfiehlt einen Verzicht auf Ägypten-Reisen. Die Branche ist in Alarmbereitschaft. TUI empfiehlt ihren Kunden, ihre Reiseabsichten zu überprüfen und "möglichst auf ein anderes Reiseziel umzubuchen". FTI und Thomas Cook weisen darauf hin, daß die Ausflugsprogramme nicht durchgeführt werden. Alle Veranstalter stornieren die Ausflüge nach Kairo und Luxor. Nilkreuzfahrten sind dadurch ebenso betroffen wie Hochseekreuzfahrten, weil die Reedereien derzeit Alexandria nicht anlaufen.
Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Ägypten aufgrund der instabilen Lage derzeit ab. Das gilt insbesondere für Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez und die anderen großen Städten im Landesinnern und im Nildelta. Viele Staaten fliegen ihre Bürger aus Ägypten aus. (Quelle: tourexpi)

Izmir, Februar 2011
Hunderte von Kreuzfahrtschiffen ändern Route in die Türkei
Die “schwimmenden Hotels”, die nordafrikanische Länder wie Marokko, Tunesien und Ägypten auf ihren Routen hatten, wollen nun nach Beginn der Unruhen vermehrt die Türkei ansteuern.
Davon geht zumindest Ilhan Acikgöz, der Vorsitzende des Verbands der Hotels in der südlichen Türkischen Ägäis (GETOB), aus: “Wir haben erfahren, daß mehr als 100.000 Urlauber ihre Frühbuchungen für Nordafrika storniert haben. Vor allem Gäste aus Deutschland, Skandinavien und Rußland wenden sich nun der Türkei zu.”
Deutlicher wird Sükrü Turgay, Direktor des Hafens von Marmaris im Südwesten der Türkei: “Die Reedereien, die Tunesien, den Sudan, Ägypten und Algerien auf dem Programm hatten, haben nun Gespräche mit uns aufgenommen. So hat ein Schiff der MSC Cruises mit einer Kapazität von 4.000 Passagieren Fahrten nach Marmaris und Izmir beschlossen.” Auskünften der IHK Izmir zufolge hat auch die MSC Cruises Splendida Izmir anstelle der Ägyptischen Stadt Alexandrien in ihre Route aufgenommen. Städte wie Izmir an der Türkischen Ägäis freuen sich schon jetzt, daß durch die Routenwechsel der Kreuzfahrtschiffe mehr und vor allem auch eine höhere Zahl zahlungskräftiger Touristen eintreffen werden. So korrigiert man auch in Izmir die Zahl der erwarteten Auslandsgäste für die Saison 2011 nach oben. (Quelle: tourexpi)

München, Januar 2011
Türkei erwartet stärkeren Ansturm russischer Urlauber
Deutsche Urlauber in der Türkei dürften in diesem Sommer noch mehr Strandnachbarn aus Rußland haben als bisher: Spätestens in zwei Monaten und damit rechtzeitig vor Beginn der Saison soll der Visumszwang zwischen der Türkei und Rußland aufgehoben werden, wie die Zeitung "Sabah" am 18.01. meldete. Letzter Schritt vor der Aufhebung der Visumspflicht sei die Unterzeichnung eines flankierenden Abkommens noch am Dienstag. Türkische Tourismusunternehmer seien guter Hoffnung, daß die Visafreiheit zu mehr Buchungen aus Rußland führen werde. (Quelle: de.news.yahoo.com)

2010

Erzurum, Dezember 2010
Deutschland tritt mit 2 Skispringern bei der 25. Winter-Universiade an

Vom 27. Januar bis 06. Februar findet in Erzurum die 25. Winter-Universiade statt. Rund 1.500 studierende Spitzensportler aus 58 Nationen werden dann elf Tage um Medaillen bei den Weltspielen der Studierenden kämpfen.
Bei den Skispringern werden für Deutschland Christian Ulmer und Jörg Ritzerfeld (beide FH Ansbach) auf Medaillenjagt gehen. Maximilian Mechler wird hingegen nicht in die Türkei reisen und weiterhin im Continentalcup an den Start gehen. Ebenfalls ihre Teilnahme zurück gezogen hat Melanie Faißt. Für sie geht es momentan in die heiße Phase für die Weltmeisterschaften in Oslo.
Eurosport bleibt seinem Motto, den Nachwuchs im Skisport zu unterstützen, treu und wird, wie bei den Juniorenweltmeisterschaften, auch live aus Erzurum übertragen. Eurosport 2 ist im Kabel-Fernsehen empfangbar oder kann über den Eurosportplayer via Internet (www.eurosportplayer.de) aufgerufen werden. (Quelle: skispringen-news.de)

Erzurum, Dezember 2010
Winter - Universiade 2011 in Erzurum-Palandöken
In Erzurum-Palandoken wird zwischen 27. Januar bis 6. Februar 2011 die Winter-Universiade für viertausend Athleten aus 20 Länder stattfinden. Es werden 300.000 Touristen erwartet.
Der Präsident des Türkische Skiverbandes Ozer sagt dazu: "Diese 10-Tage-Veranstaltung ist eine große Chance für die Förderung des Wintersports in unserem Land. Die ganze Welt kennt unser Meer, Sand und Sonne. Doch das Land 1132 Meter über dem Meeresspiegel kennen sie nicht. Über 60 Prozent unseres Landes sind bergig und es gibt mehr als 120 mögliche Wintersportorte auf der Höhe von 3000 Metern. Nur bisher haben wir diesen Vorteil nicht genutzt." (Quelle: tourexpi)

Ankara, Dezember 2010
Hat “Hürriyet” eine Ente fliegen lassen?
Noch im September berichtete das Blatt über die Anhebung von zollfreien Einfuhrmengen diverser Waren (Alkohol, Tabak, Schokolade, Parfüm). Daß dieser Erlaß bisher nicht verwirklicht wurde, konnten wir selbst feststellen und es wurde uns auch von mehreren Seiten bestätigt. War das eine Zeitungsente?

Ankara, September 2010
Türkischer Zoll: Besucher können wieder mehr Waren einführen
Urlauber, die in diesem Jahr wieder einmal in die Türkei gereist waren, hatten sich verwundert die Augen gerieben, als sie plötzlich nur noch 1 Liter Spirituosen im “dutyfree” Shop pro Person kaufen durften. Aber das ist wieder hinfällig.
Wie die türkische Tageszeitung “Hürriyet” berichtet, hat der türkische Zoll die Einfuhrgrenzen für zollpflichtige Konsumwaren wie Alkoholika, Tabakwaren, Schokolade und Parfüm wieder erhöht.
Der neuen Regelung zufolge dürfen Urlauber, die in die Türkei einreisen, nun aus dem zollfreien Verkauf am Flughafen folgende Mengen einführen:
Zigaretten: 3 Stangen
Alkohol: wieder 2 Liter mit mehr als 22 %
Parfüm: 1 Liter
Schokolade: 2 Kilogramm

Türkische Riviera, September 2010
Als Arkadaş in Avsallar: Türkei-Urlaub unter Freunden
Urlaub an der Türkischen Riviera - da denken viele Menschen an große Hotels und All-Inclusive-Urlaub ohne Kontakt zu den Einheimischen. Doch es geht auch anders: Wer individuell die Küste bereist, lernt schnell, daß „Arkadasch“ das türkische Wort für „Freund“ ist.
Gerade der Herbst bietet die besten Möglichkeiten, außerhalb der Hotelanlagen die Türkei und seine Bewohner zu besuchen. Die Temperaturen werden wieder erträglich, sodaß man(n)/frau nicht mehr “abgeschlafft” am Pool oder am Strand vor sich hin dösen muß, sondern Exkursionen in die nähere Umgebung unternehmen kann. Die Verkäufer der “shopping-malls” haben wieder mehr Muße für Gespräche da die Hotels nicht mehr überfüllt sind oder sogar schon geschlossen haben. Touren ins Hinterland sind jetzt nicht mehr ganz so strapaziös, wie während der sommerlichen Hitze der Hochsaison.
Also nutze diese Jahreszeit und besuche die Einheimischen in den Nebenstrassen, angrenzenden Dörfern und abgelegenen Köyi. Sprachschwierigkeiten wird es kaum geben. Entweder man verständigt sich mit “Händen und Füßen” oder ein schnell herbeigerufener Sprachkundiger dolmetscht die Unterhaltung. Dabei wird der Urlauber aus Europa ganz schnell feststellen, daß er wirklich als Gast empfunden wird. Und wenn der Feriengast dann zu einem “cay” ins Haus oder die Wohnung eingeladen wird, darf er sich auch nicht wundern. So ist der Türke. Und er meint es ehrlich. Und daß man danach als “Arkadaş” verabschiedet wird, ist eigentlich selbstverständlich. (eB)

Ankara, September 2010
Deutsche bleiben 2010 weiterhin größte Urlaubergruppe in der Türkei
Wer in den letzten 3 Monaten seinen Urlaub an der Türkischen Riviera verbracht hat, wird dies kaum glauben wollen. Waren doch die Wodka-Trinker nicht nur gefühlt in der Überzahl.
Da der Bezirk Antalya aber nur 2/3 der deutschen Türkeiurlauber mit „Hos geldeniz“ begrüßen konnte – über 30 % tummelten sich in den Feriengebieten Fethiye, Bodrum, Kusadasi u. a. –, erscheint die vom türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus getroffene Aussage plausibel. Und wenn man dann noch berücksichtigt, daß der Deutsche die Türkei besonders in der Vor- und Nachsaison als Urlauber dominiert, sind die Zahlen erst recht glaubhaft.
Urlauber aus Deutschland (14,7 %), Rußland (11,3 %) und Briten (9,3 %) stellten die größten Besuchergruppen. Gefolgt von Touristen aus dem Iran, Bulgarien, Holland, Georgien, Frankreich, Syrien und den USA. Diese Länder, wie noch viele andere brachten der türkischen Tourismusindustrie erneut einen satten Zuwachs von 6,7 %. (eB)

Avsallar, September 2010
Entsteht in Avsallar eine Hilton-Dependance
Die Gerüchteküche in den lokalen türkischen Printmedien brodelt mal wieder aufs Äußerste.
Demnach soll auf der Fuğla Halbinsel, auf einem 8.000 m²-Grundstüch ein „Hilton“-Hotel mit 144 Zimmern entstehen. Bereits im Mai 2011 können die ersten Gäste einfliegen. Daß es sich bei dem Flugplatz dann um Gazipasa handeln könnte, wurde nicht bestätigt!
Weiteren Aussagen zufolge soll bei diesem Hotelprojekt der ATSO-Chef Kerim Aydogan (“Goldcity” – Mahmutlar) mit im Boot sitzen. Der bereits kolportierte Name „Goldisland“ des Fugla-Projektes deutet dies an.
Als ich im Oktober vor Ort war, wurde gerade das Fundament gegossen. Und wenn der Winter nicht so schlimm wie der letzte wird, könnte der Eröffnungstermin auch gehalten werden.
Denn bei der Eröffnung des Hotels am 14.5.2011 wird selbstverständlich auch Paris H. einschweben, so die regionale Presse. Damit dürfte Avsallar zu den großen Urlaubsdestinationen aufsteigen! Oder etwa nicht? (eB)

Avsallar, August 2010
Karneval in Avsallar - und das bei größter Hitze
Auf so eine Idee kann auch nur jemand kommen, der in einer Hochburg des rheinischen Frohsinns aufgewachsen ist und in Avsallar seine zweite Heimat entdeckt hat.
Seit Jahren schon urlaubt das Ehepaar Andrea und Hans-Peter Boßer aus Eschweiler (bei Aachen) mehrere Monate im Jahr in Avsallar. Und da es engen Kontakt zu den Einheimischen hält und sich auch sozial engagiert, war es letztendlich nicht verwunderlich, daß ihnen der Gedanke zu einem Kulturaustausch der besonderen Art kommen mußte.
Zuhause in Eschweiler begeisterten sie die bekannte Karnevals- und Stimmungskapelle „De Fröngde“ von der Idee, in der Türkei ein Gastspiel zu geben.
Und so plante das Ehepaar Boßer zusammen mit der Stadtverwaltung und Bürgermeister Hüseyin Enver Görgülü lange an diesem Event. Immerhin mußten ca. 800 kg Material und Musikinstrumente eingeflogen werden. Der Festivalplatz inkl. Bühne war zwar schnell zu organisieren, aber schon mit der Beschaffung eines Toilettenwagen war ein Transport über mehrere 100 km zu bewerkstelligen.
Aber Organisation ist bekanntlich alles. Und so gaben “De Fröngde” am 10., 12. und 14.8. unter großem Zuspruch der urlaubenden Gäste und Avsallars Bevölkerung Lifekonzerte in Avsallar. Allerdings nicht in den Originalkostümen - darin wäre es der Band sicher zu heiß geworden!
Am 11. und 13. August rundeten “tanzende Derwische” aus Konya sowie türkische Gruppen, welche religiöse Musik und Spaß unter das Volk brachten, das 1. Avsallar Musikfestival ab.
Allerdings waren die beteiligten Betriebe (Restaurant Baron, Delfin- und Rainbow-Bar), entgegen der Presseveröffentlichung, nicht zufrieden. Der immense zeitliche uns personelle Aufwand hatte sich nicht gelohnt. Erstens, weil die Jahreszeit nicht angemessen war - für die paar deutschen Urlauber war die richtige Zeit noch nicht gekommen. Und zweitens, weil die anderen Urlaubsgäste (überwiegend russische Staatsbürger) und die einheimische Bevölkerung mit dem Rheinischen Frohsinn nichts anfangen konnten. Somit war das “Musikfestival” ein R(h)einfall. (eB)

Brüssel, Juni 2010
EU forciert Beitrittsprozess der Türkei
Die Europäische Union (EU) forciert die Beitrittsgespräche mit der Türkei. Bereits in der kommenden Woche soll nach Informationen der Frankfurter Rundschau (FR) ein neues Kapitel in den Verhandlungen mit Ankara in Angriff genommen werden. Die EU-Mitgliedstaaten billigten am Freitag im Grundsatz eine entsprechende Initiative des spanischen Ratsvorsitzes. Eine formale Entscheidung soll am kommenden Mittwoch in der wöchentlichen Runde der Brüsseler EU-Botschafter fallen, der letzten Sitzung unter der Leitung Spaniens. Am Tag darauf übernimmt Belgien den Vorsitz. Bei dem neuen Verhandlungskapitel handelt es sich laut FR um den wichtigen Themenbereich Lebensmittelsicherheit.
Es geht darum, die einschlägigen Vorschriften in der Türkei den EU-Standards anzupassen. Der Schritt der Europäer hat zugleich eine erhebliche politische Bedeutung. Die Spanier wollen ihn, der FR zufolge, als Signal dafür verstanden wissen, daß es die EU weiterhin ernst meint mit der geplanten Aufnahme der Türkei. Das Verhältnis zwischen dem Land und der Gemeinschaft ist zurzeit wegen der Annäherung Ankaras an den Iran und seiner heftigen Kritik an Israel getrübt.
Kritiker der Türkei vertreten die Auffassung, daß sich das Land vom Westen abwende und sich zur muslimischen Welt hin orientiere. Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei laufen seit knapp fünf Jahren. Sie sind in 35 Themenblöcke ("Kapitel") unterteilt. Elf davon sind eröffnet und erst eines bereits geschlossen. Acht weitere sind wegen des Zypern-Konflikts auf unbestimmte Zeit blockiert. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

Avsallar, Juni 2010
Vieles Neu macht der Mai
Während der Wintermonate hat sich einiges getan in Avsallar. So hat das Aska Baran das kleine, aus Einzelhäusern bestehende “Yuvam App.” in unmittelbarer Nachbarschaft übernommen. Diese Unterkünfte werden z. B. bei GTI als Sparzimmer angeboten. Somit verfügt die Gesamtanlage nunmehr über einen zweiten Außenpool und etwas mehr Strand. Außerdem wurde der Vorplatz umgebaut und vergrößert, sodaß die Busse nun bis vor den Eingang fahren können. (eB)
Die ewige Bauruine neben dem Lioness wurde endlich fertig gestellt und dem Arabella Hotel angegliedert. Diese Anlage trägt jetzt den imposanten Namen Arabella World und verfügt über 4 Sterne. Beide Häuser sind durch eine Fußgängerbrücke verbunden. Der “Neubau” sieht zwar recht ansprechend aus, aber der weite Weg zum Strandabschnitt ist weiterhin, besonders bei großer Hitze, äußerst mühselig. Und ob der Service im Arabella jetzt besser geworden ist, bleibt abzuwarten. Die Hotelbewertungen werden es zeigen. (eB)
An der Mündung des Fugla-Flusses ist in nur viermonatiger Bauzeit an der Stelle des Venessa Restaurants ein kleines aber feines Boutique Hotel entstanden. Das Venessa Beach Hotel - nur 30 Zimmer aber Hamam! Dieses Haus verfügt über einen großen Sandstrand, der auch von auswärtigen Besuchern genutzt werden kann. Bei einem Euro pro Tag und Liege wird dieses Angebot besonders von der einheimischen Bevölkerung gern angenommen.(eB)

Wien, Juni 2010
Urlaubseuro in 2010 weniger wert
Wer im Sommer günstiger urlauben will als im Vorjahr, sollte besser nicht in die Türkei oder nach Übersee fliegen. In diesen Gebieten bekommt man nämlich in diesem Jahr wegen des schwächeren Euros deutlich weniger für sein Geld.
"Neben der Abwertung des Euro zu fast allen Währungen der Welt war dafür auch die teilweise deutlich höhere Preissteigerung in vielen Regionen verantwortlich, sagte Bank-Austria-Chefvolkswirt Stefan Bruckbauer mit Blick auf die türkische Inflationsrate von fast 10 Prozent. Wer in der Türkei für 100 Euro einkauft, bekommt aber immer noch Waren und Dienstleistungen im Wert von 125 Euro - nach 151 Euro im Vorjahr. (Quelle: Krone.at)

Ankara/Antalya, Mai 2010
Mit dem Transrapid von Antalya nach Alanya

Es ist kein Aprilscherz sondern tatsächlich schon im Planungsstadium. Wie “Habertürk” berichtet, sollen die Ferienorte Antalya und Alanya bald mit einem Schnellzug vom Typ “Maglev” verbunden werden, der bisher nur in Shanghai zum Einsatz kommt und Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 500 km/h erreichen soll.
Die nach dem “Built-Operate-Transfer” zu bauende Schnellzugverbindung soll innerhalb von vier Jahren für eine Investitionssumme von 5,5 Mrd. Euro gebaut werden.
Zur Zeit verhandelt die türkische Eisenbahnverwaltung TCDD noch mit Vertretern von Euro Rapid, doch soll es bei der Finanzierung nach einer noch ausstehenden Zusage von TCDD keine Schwierigkeiten geben, heißt es in dem Bericht.
Sollte es zum Bau der Schnellbahnverbindung kommen, würde die Strecke von 139 km zwischen Antalya und Alanya an der Türkischen Riviera innerhalb von lediglich 38 Minuten zu bewältigen sein - bei einer erwarteten Durchschnittsgeschwindigkeit von 411 km/h. (Quelle: Yeni Alanya)

Avsallar/Akdam, Mai 2010
Akdam Köyü und Avsallar wollen fusionieren
Wie der Bürgermeister von Akdam Köyü, Muhtar Ibrahim Dogan, bei einem Treffen mit Hüseyin Enver Görgülü, Bürgermeister von Avsallar, kund tat, besteht von Seiten der Bevölkerung von Akdam großes Interesse, mit Avsallar verschmolzen zu werden.
Die weitere Urbanisierung und der wirtschaftliche Aus- und Umbau wird durch einen Zusammenschluß der beiden Gemeinden erheblich vereinfacht. Beide Seiten würden von dieser Fusion profitieren und endlich die Auseinandersetzungen der Vergangenheit begraben.
Laut Görgülü wird das aber nur ein erster Schritt sein. Ein Zusammenschluß der benachbarten Gemeinden Okurcalar, Incekum, Avsallar und Türkler zu dem zentralen Urlaubsgebiet ”Incekum” (Avsallar Post berichtete bereits) wird nicht aus den Augen verloren. (Quelle: Yeni Alanya)

Ankara/Moskau, Mai 2010
Russische Touristen überschwemmen zukünftig die türkischen Strände
Aufgrund der Abschaffung der Visapflicht für russische Staatsbürger ist zu erwarten, daß die Zahl der russischen Urlauber in der Türkei auf bis zu 5 Millionen ansteigen wird. Damit wird die deutsche Vorherrschaft endgültig gebrochen.
Zumindest in der Hauptsaison wird dann in den Touristenzentren russisch gesprochen und der Dollar als Hauptwährung den Euro ablösen. Daher ist es nicht ausgeschlossen, daß der deutsche Urlauber sich anderen Destinationen zuwenden wird.
Welche Auswirkungen eine zu starke Ausrichtung auf den russischen Feriengast haben kann, hat das Gebiet um Kemer schmerzlich erfahren müssen. Zwar waren in der Hauptsaison die Hotels gut ausgelastet (bei 80 % Russen und 10 % Inländern), aber während der Vor- und Nachsaison blieben die Betten leer. Der deutsche Stammgast hatte sich anderweitig orientiert und konnte auch als Überwinterungsgast nur mit der Lupe gefunden werden.
Wenn es der türkischen Tourismusverbänden nicht gelingt, bestimmte Urlaubsgebiete den westeuropäischen Urlaubern zu bewahren, werden alle Ferienorte an der Ägäis und der Türkischen Riviera die gleichen Erfahrungen wie Kemer machen. (e.B.)

Alanya, Mai 2010
Dim-Staudamm wieder zu 100% gefüllt

Der im Frühjahr 2009 bereits zu 90 % gefüllte Dim-Stausee mußte aufgrund geborstener Schleusentore wieder vollständig abgelassen werden. Nach erfolgreicher Reparatur wurden die Schleusentore Ende Dezember 2009 wieder geschlossen.
Nun hat der Pegelstand die 100 % - Marke erreicht. 260 Mio. m³ Wasser stauen sich hinter dem Dim-Damm. Somit ist gewährleistet, daß dieses Reservoir jährlich 47,3 Mio m³ Trinkwasser an die umliegenden Gemeinden liefern kann und auch die Bananenbauern genügend Naß zu Bewässerung ihrer Felder bekommen. Daß obendrein auch noch mittels Wasserkraft Strom erzeugt wird, wird sich für die Bewohner und Urlauber der Ferienregion Alanya positiv auswirken. Werden die häufigen Stromausfälle nunmehr minimiert.
Auch die Betreiber der Flußrestaurants am und im unteren Flußlauf können aufatmen. Die Überflutungen ihrer Anlagen nach schweren Unwettern oder bei der Schneeschmelze gehören jetzt der Vergangenheit an. Außerdem wird der Stausee - in welchem das Baden verboten sein wird - zu einem Naherholungsgebiet ausgebaut. (Quelle: Haberler.com)

Alanya, Mai 2010
Vierspuriger Ausbau der D400 bis Anamur wurde genehmigt

Etwa 20 km hinter Alanya, kurz hinter Kargicak beginnt eine abenteuerliche, zweispurige Strecke mit herrlich vielen (400?) Kurven. Eigentlich sollte dieses etwa 92 km lange Teilstück bis Anamur schon ab 2008 ausgebaut werden, aber Einsprüche gegen das Vergabeverfahren und anhängige Gerichtsprozesse haben dies bisher verzögert. Nun aber steht dem Ausbau der D400 bis Anamur nichts mehr im Weg. Der Auftrag wurde erteilt und die Bauarbeiten werden in Kürze beginnen. Für den Streckenausbau werden 35 Millionen TL bereitgestellt.
Zwischen Gazipaşa und Anamur werden dann insgesamt sieben Strassentunnel entstehen. Die längsten “Tüneli” werden 6.800 bzw. 3.500 Meter lang sein. (Quelle: Yeni Alanya)

Datca, Mai 2010
Aus für das erstes FKK-Hotel in Datca
Das in der Nähe des türkischen Ferienorts Datca liegende FKK-Hotel Adaburnu Gölmar warf nun, nach massiven Behinderungen bei der Zulassung, das Handtuch - 2.700 Buchungen mußten storniert werden.
Sogenannte “islamische Hotels”, in denen weibliche Gäste streng von den männlichen getrennt sind und auch in den gesamten Körper verhüllenden Badekleidern - “hasema” genannt - im Meer schwimmen, sind möglich - FKK-Hotels jedoch nicht. Das ist das Fazit des Versuchs des Hotels Adaburnu Gölmar Tesisleri, mit einer Kapazität von 175 Betten und einem Gelände von 14 Morgen Fläche FKK- Urlaub in der Türkei anzubieten. (Quelle: tourexpi)

Datca, Mai 2010
Erstes FKK-Hotel schon wieder vor Schließung?

Nur wenige Tage nach seiner Eröffnung steht das erste FKK-Hotel der Türkei möglicherweise schon wieder vor der Schließung. Medienberichten zufolge bemängeln die Behörden beim "Adaburnu Gölmar Oteli" Verstöße gegen Bauvorschriften.
Hotel-Vertreter Ahmet Kosar wurde mit den Worten zitiert, es liefen noch einige Anträge bei den Behörden. Dennoch hätten diese kurzfristig die Schließung angedroht - und das, obwohl sich derzeit acht Gastfamilien in der Anlage in der südwesttürkischen Provinz Mugla aufhielten.
Das vor allem für ausländische Gäste gedachte 175-Betten-Hotel mit eigenem Strand war am vergangenen Wochenende eröffnet worden. Die Betreiber hoffen insbesondere auf Kunden aus Deutschland.
In der Türkei hatte die Eröffnung des Hotel großes Aufsehen erregt. Kosar vermutete, die angeblichen Baumängel dienten lediglich als Vorwand, um das Hotel schnell wieder schließen zu können. Das sei nicht hinnehmbar, sagte er. (Quelle: Spiegel)

Datca, Mai 2010
Das erste FKK-Hotel in der Türkei eröffnet

In der Nähe von Datca an der Türkischen Ägäis wurde am 1. Mai das erste offiziell genehmigte FKK-Hotel eröffnet. Das Hotel mit 175 Betten liegt in Emecik Köyü im Landkreis Datca. Nach zwei Jahren Bauzeit wird es das erste Nudisten-Hotel der Türkei sein. Das “Adaburnu Gölmar Otel” hat bereits eine umfangreiche Internetseite und schon zahlreiche Buchungen aus dem Ausland.
Der Marketingdirektor des Hotels, Ahmet Kosar, teilte mit, dass das Hotel mit sieben Agenturen in Europa zusammenarbeitet. Diese sind in Deutschland, England, Holland, Frankreich, Italien, Norwegen und der Schweiz. Künftig kommen noch Israel und Rußland dazu. Die Verkäufe für das FKK-Hotel werden über Agenturen im Ausland laufen. Aus der Türkei werden keine Gäste angenommen. Türkische Interessenten können aber über Agenturen im Ausland buchen.
Die Gäste werden sich nur auf dem Hotelgelände nackt bewegen können. Außerhalb des Hotels, zum Beispiel an öffentlichen Stränden, ist das verboten. Das Hotel hat einen eigenen Strand an der Bucht Cakal, wo die Gäste nackt baden können. Im Hotel wird türkisches Personal arbeiten.
Zur Markteinführung werden zunächst niedrige Preise angeboten. Sie liegen bei All Inclusive pro Person bei 70 Euro. Später hofft man dann auf zahlungskräftigere Gäste aus dem Ausland.
Übrigens: Nahe Antalya gibt es schon seit Längerem ein Hotel, in dem die Urlauber sich freimachen dürfen. Der “Sundance Naturclub” hatte bisher die einzige FKK-Lizenz in der Türkei, bezeichnet sich selbst aber nicht explizit als FKK-Hotel. (Quelle: Tourexpi)

Trabzon, Mai 2010
Schon wieder eine Arche Noah gefunden?
Forscher aus der Türkei und aus China haben nach eigenen Angaben auf dem biblischen Berg Ararat im Osten der Türkei die Überreste der Arche Noah gefunden.
Sie präsentierten als Beweise Holzstücke und Überreste von Seilen. Das meldet die türkische Tageszeitung “Vatan”. Die Forscher einer christlichen Organisation wollen in einer Höhe von 4000 Metern am Ararat eine schiffsähnliche hölzerne Struktur gefunden haben. Das Alter des Zypressen-Holzes sei auf etwa 4800 Jahre datiert worden.
Er sei sich zu “99,9 Prozent” sicher, daß es sich bei den gefundenen Holzresten um die Arche handele, sagte der Dokumentarfilmer und Expeditionsteilnehmer Yeung Wing Cheung aus Hongkong.
Das Schiff sei im Inneren in kleine Ställe eingeteilt, wie sie zum Transport von Tieren gebraucht würden. Die Expedition im vergangenen Oktober wurde von der christlichen Gruppe “Noah's Ark Ministries International” (NAMI) aus Hongkong organisiert. Laut “Vatan” soll der genaue Fundort der angeblichen Arche geheim gehalten werden, bis die türkischen Behörden das Gebiet für Ausgrabungen abgesichert haben.
Seit Jahrzehnten tauchen immer wieder angebliche Hinweise für die Existenz der Arche auf dem 5100 Meter hohen Ararat auf, doch wissenschaftlich unumstrittene Beweise fehlen bisher. Auch nach der NAMI-Expedition gibt es Zweifel. (Quelle: Tourexpi)

Alanya, Mai 2010
Weniger Verkehrstote im ersten Quartal 2010, ...

... was wohl auch auf die verstärkten Kontrollen der Polizei und die härteren TÜV-Prüfungen zurückzuführen ist. Immerhin wurden 2.536 nicht mehr verkehrssichere Fahrzeuge verschrottet und bis Ende April 1.914 Fahrzeuge neu zugelassen.
Alanyas Polizeipräsident Turgay Caliskan gab jetzt die Zahlen bekannt. Danach sind bei Verkehrsunfällen eine Person getötet und 103 verletzt worden. An 158 beschädigten Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von 624.000 TL. Die Polizei erwischte 96 betrunkene Autofahrer und kassierte von 4.713 Fahrern Strafen von insgesamt 403.000 TL. Die Höhe der Geldbußen sind somit, auch wegen der Zunahme an Kontrollen, um fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen.
Aktuell macht die Polizei Jagd auf nicht zugelassene Motorräder und -roller. Auch zu laute Zweiräder sind im Visier der Polizei. (Quelle: Yeni Alanya)

Antalya, Mai 2010
Die neue Straßenbahnlinie ist ein Sorgenkind
Die neue Metrobahn in Antalya, welche mit einem Investitionsvolumen von rund 368 Mio TL (ca. 185 Mio Euro) erstellt wurde (Avsallar Post berichtete darüber), hat massive Probleme durch die vielen Schwarzfahrer. Laut Hürriyet Akdeniz entgehen der Stadt durch die Schwarzfahrer täglich ca. 4.200 TL. Das entspricht ungefähr 2.500 Schwarzfahrten pro Tag.
Ein Problem, welches die Verkehrsbetriebe deutscher Großstädte, trotz des Einsatzes ziviler Kontrolleure, auch nicht in den Griff bekommen.(Quelle: Haberler.com)

Kemer, Mai 2010
“Tüneli” zwischen Antalya und Beldibi geöffnet
Zum 1. April wurde diese Meldung schon einmal durch die Foren gejagt. Aber nun ist es amtlich. Die Tunnel zwischen Antalya und Beldibi (Kemer) wurden am 19.4. durch den AKP-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten der Türkei Recep Tayyip Erdoğan feierlich eröffnet.
Die drei Tunnel haben eine Gesamtlänge von 2.400 m und verschlangen die Summe von 24 Mio. Euro.
Die Urlauber wird es freuen, verkürzt es doch die Transferzeit nach z.B. Kemer um 20 Min. Aber letztendlich geht es nicht nur um die Urlauber, sondern auch um den LKW- Transit. Denn mangels Bahnstrecken (sollen lt. Planung aber bis Antalya ausgebaut werden - Avsallar Post berichtete bereits) muß der Gütertransport noch per Strasse abgewickelt werden. (Quelle: tourexpi)

Belek, April 2010
Tourismusminister: “Türkei muß jetzt auch Lifestyle anbieten”!
“Bisher haben wir es uns leicht gemacht und unsere touristischen Anlagen vermarktet,” meint der türkische Minister für Kultur und Tourismus, Ertuğrul Günay. “Doch nun sollten wir uns auch an schwierigere Aufgaben heranmachen,” forderte er bei einem Treffen von Touristikern in Belek bei Antalya.
So sagte er vor den anwesenden führenden Touristikern der Türkischen Riviera: “Bisher haben wir die einfachste Form des Tourismus realisiert, indem wir den Europäern aus ihren kalten Ländern Sonne, Sand und Strand angeboten haben. Jetzt ist es an der Zeit, uns die Bewältigung schwierigerer Aufgaben vorzunehmen. Nun wollten wir Lifestyle vermarkten. In den Sommermonaten ist es leicht, die Liegestühle an den Stränden mit Urlaubsgästen zu füllen. Doch einem einzigen Turm, dem Eiffelturm in Paris, gelingt es, die doppelte Zahl der Besucher von Antalya anzuziehen, nämlich 17 Mio. Urlauber jährlich.”
Günay ließ es den Zuhörern gegenüber nicht an weiteren Beispielen fehlen: “In Rom empfehlen die Urlaubsgäste später ihren Freunden und Bekannten selbst ein kleines Eiscafe aus einer Seitengasse oder auch eine unbekannte, aber köstliche Konditorei weiter. Hier in Belek findet man außerhalb unserer tollen Hotels schlicht und einfach gar nichts, weder eine Konditorei mit tollen Baklavas, noch leckeren Sorbets. Wir präsentieren unsere eigenen Werte nicht. Das ist ein großer Mangel. Wenn wir das nicht ändern, werden wir weiterhin nur unsere Hotelanlagen vermarkten können.”
In seiner weiteren Rede betonte Günay die Tatsache, daß sich im Tourismus alle Beteiligten gemeinsam zur Entwicklung neuer Produkte und der Erschaffung einer authentischen und attraktiven Umgebung für die Urlaubsgäste beteiligen müssen, um Erfolg haben zu können. (Quelle: tourexpi)

Istanbul, April 2010
Jetzt kommen auch bisherige Türkei-Abstinenzler
Mehmet Ersoy vom türkischen Reiseveranstalter ETS zufolge nützt die Krise in Griechenland und Spanien der Türkei: Nun kommen auch Urlauber, die bisher auf diese Länder geschworen haben, lieber in das Land am östlichen Mittelmeer.
In einem Interview mit der türkischen Tageszeitung Hürriyet verzeichnet Mehmet Ersoy vom türkischen Reiseveranstalter ETS einen Anstieg von durchschnittlich 15 % für Türkeibuchungen aus Europa und einen Anstieg von ca. 18 % aus Rußland. Dabei erwartet man für England sogar Zuwachsraten zwischen 20 und 25 % für das laufende Jahr.
Ersoy macht vor allem den Wunsch nach finanziell gut kontrollierbaren “Alles Inklusive”-Angeboten und die Krise in den Ländern Griechenland, Italien und Spanien für das Entstehen neuer Urlaubergruppen mit dem Ziel Türkei verantwortlich und ist der Meinung, daß die Türkei nun auch Touristen anzieht die bisher der Meinung gewesen waren “Da fahre ich auf keinen Fall hin”.
“Das war bereits letztes Jahr so,” sagte Ersoy der Hürriyet. “Bereits letztes Jahr kamen auch eingefleischte Türkeigegner in unser Land, die jedoch sehr zufrieden zurückgekehrt sind. Bei den neuen Buchungen sehen wir auch die Auswirkungen der Mundpropaganda dieser Neu-Gäste.”
Trotz dieser positiven Erwartungen gibt es doch etliche Punkte, die der türkische Reiseveranstalter zu beklagen hat. So sieht er ein erhebliches Problem in der Kluft zwischen der Qualität der Luxushotels und ihrer Umgebung.
“Wenn man sich die Urlaubsgebiete Antalya, Bodrum und Marmaris betrachtet, haben wir dort Fünfsterne-Hotels, aber eine Umgebung, die höchstens einen Stern verdient. Damit fällt unsere Qualität in den Augen der Besucher auf 3 Sterne. Denn die Gäste machen eine einfache Rechnung: 5 Sterne für das Hotel, 1 Stern für die Umgebung - das macht 6 Sterne, geteilt durch 2 = nur noch 3 Sterne. Damit fallen leider auch unsere Preise.” (Quelle: Tourexpi)

Sorgun/Uelzen, April 2010
Das Schicksal von Marco Weiss soll verfilmt werden
Nach seiner Verhaftung in Antalya wegen des Vorwurfs, eine 13jährige Britin während des Urlaubs sexuell mißbraucht zu haben, hatte der damals 17jährige Marco Weiss monatelang im türkischen Gefängnis auf seinen Prozeß warten müssen.
Endlich freigekommen, veröffentlichte er 2008 sein Buch “Marco W. - Meine 247 Tage im türkischen Knast”. Nach einem Prozeß von 2 Jahren Dauer wurde Marco Weiss schließlich im September 2009 auf 2 Jahre auf Bewährung verurteilt.
Nun soll sein Schicksal von einer Kölner Produktionsfirma namens Zeitsprung verfilmt werden. Neben einem Fernsehfilm soll auch ein Dokumentationsfilm entstehen, heißt es in der “Welt”. Für welchen Sender diese Produktionen realisiert werden sollen, ist noch nicht bekannt.
Sicher darf man sich jedoch darüber sein, daß der Film empörte Reaktionen in der türkischen Öffentlichkeit auslösen wird, die sich wohl über tatsächliche ebenso wie vermeintliche “Falschdarstellungen” empören wird - dabei ist alleine schon die Haftdauer von 247 Tagen wegen eines extrem schleppenden Prozeßverlaufs Grund genug, Kritik zu üben. (Quelle: tourexpi)
Wann werden die Eltern von Charlotte belangt, weil sie einer 13jährigen nächtlichen Ausgang mit Alkoholgenuß gestattet, bzw. ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt haben?

Antalya/Lübeck, März 2010
Lübecker wollen nicht zum Prozess in Türkei reisen
Im Prozeß gegen die türkischen Alkoholpanscher wollen die überlebenden Opfer nicht zur Zeugenaussage nach Antalya reisen. Nach den traumatischen Erlebnissen werde die Aussage in Deutschland aufgenommen und einem Rechtshilfeabkommen entsprechend in die Türkei geschickt. Das sagte der Anwalt Frank-Eckhard Brand am Dienstag vor der Fortsetzung des Verfahrens in Antalya. Seine Mandaten wollten „keinen Fuß mehr“ in die Türkei setzen. (Quelle: Lübecker Nachrichten)

Avsallar, März 2010
Pegasos-Hotels in Konkurs
Nach monatelangen Verhandlungen gibt es nun endlich eine Lösung für den angeschlagenen türkischen TUI Hotelpartner Joy. Über die Joy Gruppe (16 Hotels) wurde Anfang März Konkurs verhängt und die Vermögenswerte des Eigners beschlagnahmt.
Nachdem Akin Yilmaz' Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten war, wurde mit Anfang März der Konkursantrag gestellt. Joy wird unter eine Art Gläubigerschutz gestellt. Gleichzeitig wurde eine Auffanggesellschaft gegründet, die das operative Geschäft fortführen und einen Großteil der Mitarbeiter übernehmen wird.
In Incekum/Avsallar sind die Häuser Pegasos Royal, Pegasos Resort und Club Pegasos betroffen. (Quelle: AFP)

Avsallar, März 2010
Saisonvorbereitungen sind abgeschlossen
Wie Avsallars Bürgermeister Hüseyin Enver Görgülü in seiner Heimatpostille (www.avsallar.bel.tr) berichtete, sind die Arbeiten an den Grünanlagen der Gemeinde abgeschlossen. Die Besucher werden wieder gepflegte Sport- und Kinderspielplätze, Parks und Gärten vorfinden. Auch die Schutzhütten wurden durch die Gemeindearbeiter instand gesetzt.
Die vielfarbige Blumenpracht, Oleanderbüsche, Kakteen, Palmen und Zitrusbäume zieren dann wieder Straßen und Wege und bereichern das freundliche Stadtbild.

Hamburg, März 2010
Fliegt Turkish Airlines mit Viagra?
turkish-airlines
“Das Halstuch gehört zu den wichtigsten Accessoires einer Flugbegleiterin. Das orientalisch gemusterte Tuch lockert die blau-weiße Uniform von Turkish Airlines auf.”
Mit dieser Bildunterschrift würdigt das Magazin “Stern” die attraktiven Stewardessen der türkischen Luftfahrtgesellschaft.
Dem aufmerksamen Betrachter des Bildes fällt allerdings ein ganz anderes Detail ins Auge, bzw. es kann nicht fallen, weil es fehlt. Nämlich das Bugrad des Fliegers. Das haben die Werbeleute wohl versehentlich wegretuschiert.
Somit wurde das Werbefoto von Turkish Airlines zum Opfer vieler lustiger Kommentare und sorgte in Blogs und Foren für Hohn und Spott. (Quelle: Stern)

Gazipaşa, März 2010
Verlängerung der Startbahn nutzlos
Auch eine verlängerte Startbahn wird auf dem Flughafen von Gazipaşa kaum die Landung größerer Flugzeuge (mit mehr als 100 Sitzplätzen) ermöglichen.
Bei dem kürzlich erfolgten Besuch in Alanya zerstörte der türkische Verkehrsminister Binali Yildirim die hohen Erwartungen der Hoteliers und Touristiker im Bereich Alanya an der östlichen Türkischen Riviera.
Dort hofft man seit Jahren auf die Schaffung von Landemöglichkeiten für Großraumflugzeuge, die die lange Transferzeit vom Flughafen Antalya nach Alanya überflüssig machen könnten.
Während der Konferenz hat Binali Yildirim dem bereits euphorisch vermarkteten internationalen Airport Alanya-Gazipaşa eine klare Absage erteilt: "Auch wenn die Startbahn verlängert wird, ist das nutzlos. Für Großraumflugzeuge gibt es ernsthafte Probleme. An vielen Tagen im Jahr gibt es an den Bergen bei Gazipaşa Wolkenfelder. Wenn das Flugzeug aus 5.000 Meter schnell auf 400 Meter sinken muß, birgt das ernsthafte Risiken". (Quelle: tourexpi)

Avsallar, März 2010
Blaue Flaggen wehen auch in Incekum
Auch für das Jahr 2010 wurden weltweit wieder etliche Strände mit der “Blauen Flagge” ausgezeichnet. Die Kriterien und Vorgaben (sauberer Strand, die Qualität des Wassers - frei von mikrobiologischen, chemischen und physikalischen Verunreinigungen sowie von Algenwachstum) müssen ständig überprüft und dokumentiert werden.
Im Bereich Incekum wurden folgende Strände ausgezeichnet:
Okurcalar - Aska Club N, Incekum Resort;
Incekum - die Pegasus Hotels;
Avsallar - Rubi, Aska Just In;
Fugla-Halbinsel - Kösdere, Jasmin Beach Resort.
Da die Reinheit des Wassers nicht an den Grenzen der genannten Anlagen Halt macht, ist davon auszugehen, daß auch die angrenzenden Hotels mit der gleichen Wasser- und Strandqualität ausgestattet sind. Also die gesamte Küste um Avsallar. (Quelle:www.blueflag.org)

Ankara, Februar 2010
Verhaftung von Militärs spaltet Türkei
Experten sprechen von historischen Umwälzungen in der Machtstruktur der Türkei: Mit der Festnahme von immer mehr ranghohen Offizieren wegen angeblicher Putschpläne steuert das Land demnach auf eine tiefe Spaltung zu. Kritiker werfen Premier Erdogan vor, die Armee als traditionelle Hüterin der Trennung von Religion und Staat zu demontieren. Die Regierung rechtfertigt sich, gegen Umsturzpläne vorgehen zu müssen, und spricht von einer "Europäisierung". Die weitreichenden Befugnisse des Militärs müßten bei einem EU-Beitritt ohnehin beschnitten werden. (Quelle: ORF.at)

Ankara, Februar 2010
Erneute Staatskrise in der Türkei?
In der Türkei ist der Staatsanwalt und überzeugte Kemalist Ilhan Cihaner verhaftet worden. Er sitzt in Untersuchungshaft. Angeblich sei er Teil eines geheimen Planes der Militärs, der einen Staatsstreich herbeiführen sollte, so die Erklärung des verantwortlichen Antiterrorstaatsanwalts. Dieser hatte die Rückendeckung vom Justizminister.
Die Presse spricht bereits davon, daß die Türkei sich am Rande einer Staatskrise befinde. Nach seiner Verhaftung solidarisierten sich viele Richter und Staatsanwälte mit Cihaner. Es sei eine Auseinandersetzung zwischen der religiös-konservativen Regierung und der kemalistisch-weltlich ausgerichteten Justiz, berichten Medien.
Inzwischen hat der für die Einsetzung der Richter und Staatsanwälte zuständige Hohe Rat, den Antiterrorstaatsanwalt und drei weiter Staatsanwälte von ihren Aufgaben entbunden. Sie sehen in dem Vorgehen gegen Cihaner einen Rechtsbruch und verlangen den Rücktritt des Justizministers.
Die AKP könnte schon bald Ärger mit einem anderen Robenträger bekommen, der sich in der Rolle des Oberaufsehers über die Politik gefällt. Generalstaatsanwalt Abdurrahman Yalcinkaya, der die Erdogan-Partei bereits vor zwei Jahren vor das Verfassungsgericht zerrte, um sie verbieten zu lassen, feilt an einem neuen Versuch. Im Jahr 2008 beließ es das Gericht bei einer Verwarnung an die AKP - nun geht Yalcinkaya dem Verdacht nach, die Regierungspartei habe die Justiz unter Druck gesetzt.
“Wenn es ein neues Verbotsverfahren gibt, setzen wir sofort Wahlen an”, sagte ein AKP-Führungsmitglied deshalb. In diesem Fall könnten die Türken noch im Laufe dieses Jahres zu den Urnen gerufen werden.
(Quelle: euronews / Der Tagesspiegel)

Avsallar/Ankara, Februar 2010
Avsallar und Alanya kämpfen mit marodem Haushalt
Avsallars Bürgermeister Hüseyin Enver Görgülü und Bürgermeister Hasan Sipahioğglu, Alanya, sind bei Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan (AKP) vorstellig geworden.
Sie reisten in der Hoffnung nach Ankara, daß sie für ihre Gemeinden Geld locker machen könnten, denn die Weltwirtschaftskrise hat auch vor ihren Gemeinden nicht Halt gemacht.
So hätten die fälligen Gehälter für Beamte und städtische Arbeiter nur mit Verzögerung und nur zur Hälfte auszahlen werden können. Besonders in den Monate Januar, Februar und März ist die finanzielle Situation der Gemeinden noch prekär.
Görgülü hatte, wie schon sein Amtskollege Sipahioğglu nach der 2009er Bürgermeisterwahl die Fronten gewechselt und ist der AKP beigetreten. Wohl auch in der Hoffnung, durch diesen Schritt mehr Aufmerksamkeit für ihre Gemeinden in Ankara zu erhalten. (Quelle: Yeni Alanya)

Istanbul, Februar 2010
Großer Basar wird endlich restauriert
Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Istanbuls, der unter Urlauber sehr beliebte Große Basar, soll nun für eine Summe von 14.800.000 TL restauriert werden. Die Arbeiten sollen innerhalb von drei Jahren abgeschlossen werden.
Der Große Basar von Istanbul, 1461 gegründet, gilt als das „erste Einkaufszentrum der Welt“ und besitzt auch heute nicht nur für Touristen, sondern auch für die Bevölkerung der Stadt eine hohe Bedeutung. Allerdings hat man sich in der Vergangenheit viel zu wenig um den Erhalt des Großen Basars gekümmert.
„Bis heute haben sich weder die Inhaber der Gebäude, noch deren Mieter oder auch zuständige Institutionen um den Erhalt der Anlage gekümmert, sondern diese vielmehr weitgehend ihrem Schicksal überlassen,“ beklagt Mustafa Demir, Bürgermeister des Istanbuler Stadtteils Fatih.
Damit soll es nun ein Ende haben: Zum baulichen Schutz des Großen Basars sollen nun ca. 7 Millionen Euro eingesetzt werden. Dabei sollen auch Probleme wie Sicherheit, Heizung der Gebäude, Wasser- und Stromversorgung des Gebäudes gelöst und damit auch eventuellen Unglücksfällen vorgebeugt werden. (Quelle: Habeler.com)

Hamburg, Februar 2010
Türkei auf der Überholspur
Österreich und Griechenland sind schon überrundet, Italien fällt wohl dieses Jahr. Nur Spanien hält sich noch tapfer: Die Türkei holt in der Urlaubsgunst der Deutschen weiter auf. Das ist ein Ergebnis der 26. Deutschen Tourismus-Analyse, die im Februar in Hamburg vorgestellt wurde. (Quelle: FVW)

Türkler, Februar 2010
Vier Delphine im Sealanya verendet
Die Zustände in Delphinarien stehen nicht immer zum Besten. Deshalb hatte die TUI das „Dolphin Land“ in Antalya bereits aus ihrem Programm gestrichen. Das gleiche gilt für den Park “Troy“ in Belek. Die beiden Delphinarien entsprachen nicht den Bestimmungen des „Dolphin Fund“.
Nun meldet die türkische Presse den Tod von vier der aus Japan importierten elf Tiere im Sealanya Dolphin-Park in Türkler. Sie verendeten in der Zeit vom 6. bis 14. Februar 2010. Die Delphine werden nun im zuständigen Amt für Gerichtsmedizin in Konya einer Autopsie unterzogen, um die Todesursachen zu klären. Außerdem wird das Wasser in den Delfinbecken überprüft.
Unterdessen regt sich auch in der Türkei der Protest gegen die Haltung von Delphinen in ähnlichen Anlagen zu Showzwecken. So hat der Dolphin Fund bereits letztes Jahr weitere Überprüfungen türkischer Delphinarien angekündigt. Das scheint nun auch bitter nötig zu sein.
Als Konsequenz aus dem Vorfall in Türkler hat Öger mit sofortiger Wirkung alle Delphinarien aus dem Tourenprogramm genommen. (Quelle: tourexpi)

Gazipaşa, Februar 2010
Infos über den Flughafen Gazipaşa als “running gag”?
Will man der örtlichen Presse Glauben schenken, so wird der Flugplatz Gazipaşa ab März für Inlandsflüge von und nach Istanbul, Ankara und Nevsehir (Kappadokien) freigegeben. Das wird auch ohne Probleme bewerkstelligt werden können, insofern die Maschinen nicht die Ausmaße der gebräuchlichen Ferienklipper besitzen. Interessierte Individualbesucher aus Europa sollten sich daher schon mal nach Transportmöglichkeiten über Istanbul informieren.
Aufgrund der weiteren Verlängerung von Start- und Landebahn um 500 m sollen dann endlich auch größere Maschinen (A321, Boing 737, etc.) die Urlauber an die Strände von Alanya bis Anamur befördern, was dem Tourismus einen weiteren Schub geben soll.
Technisch und fliegerisch wäre dies sicherlich auch möglich. Jedoch werden Alanya-Urlauber, die dort “aufschlagen” nur eine Minderheit sein. Die Masse wird weiterhin in Antalya türkischen Boden betreten müssen. Denn in Gazipaşa werden nur wenige Maschinen pro Tag starten und landen können, da die Landungen von See her und die Starts in Richtung Meer erfolgen werden. Auch wenn der Wind günstig steht, werden die Pausen zwischen den Starts und Landungen aus Gründen der Sicherheit erheblich sein. (eB)
Ganz genau erklärt werden der Größenwahn und die eigentlichen Probleme HIER.

Avsallar, Januar 2010
Avsallar soll “Incekum” werden
Der neue Bürgermeister von Avsallar, Hüseyin Enver Görgülü steht in Verhandlungen mit den Nachbarorten Konakli und Okurcalar, um einen Zusammenschluß dieser Ortschaften zu einer “Kleinstadt” auf den Weg zu bringen.
Zur Zeit betreibt jede Gemeinde ihre eigene Tourismuspolitik. Und durch die Zusammenlegung dieser Ortschaften ist eine schlagkräftigere Vorgehensweise beim Aufbau eines attraktiven Urlaubsgebietes gewährleistet.
Einen neuen Namen für die Samtgemeinde existiert auch schon: “Incekum”. Denn der, so Enver Görgülü, sei ja inzwischen “in der ganzen Welt” bekannt. (Quelle: haberler.com)

Avsallar, Januar 2010
Avsallar soll durch Kameras noch sicherer werden

Aufgrund der positiven Auswirkungen dieser Art der Überwachung in Alanya, Konakli und Mahmutlar soll nun auch in Avsallar die Kameraüberwachung eingeführt werden. Die zunehmende Kriminalität (Einbrüche und sogar Überfälle) haben die Gemeindeverwaltung nach massiven Beschwerden der Bewohner bewogen, 48 Kameras in der Innenstadt, der Fußgängerzone und sogar in Außenbezirken aufzustellen. Bis zum Saisonbeginn 2010 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Die Gemeindeverwaltung ist sicher, dadurch die Kriminalität eindämmen zu können und den Ort sicherer zu machen. (Quelle: haberler.com)

Kemer, Januar 2010
Deutsche Gäste kann man in Kemer mit der Lupe suchen
In einem Interview mit Halil Öncü vom türkischen Tourismusportal TurizmdeBuSabah beklagt Tayyar Gül, Vorstandsmitglied der Rose-Hotels, daß kaum mehr Deutsche den früher so beliebten Ferienort Kemer besuchen.
Seinen Angaben zufolge stellen mittlerweile russische Gäste 80 % der Besucher in Kemer, gefolgt von 10 % Inlandstouristen. Deutsche kann man mit der Lupe suchen. Obwohl der Ort nur in der Hauptsaison mit russischen Urlaubern überlaufen ist, kommen die Deutschen auch nicht mehr in der Nachsaison und im Winter nach Kemer. Das trifft besonders die Hotels, die ganzjährig geöffnet haben.
“Jetzt rächt sich die starke Ausrichtung auf den russischen Tourismus in den letzten Jahren,” so Gül. Die wichtigsten deutschen Reiseveranstalter hätten nur noch wenige Hotels im Bereich Kemer im Angebot. Das deutsche Interesse hat sich in die Regionen Side/Manavgat und Alanya verlagert. (Quelle: tourexpi)

Alanya, Januar 2010
Der Pegel steigt unerwartet schnell
Die starken Regenfälle der letzten Wochen lassen den Pegel des Dim Stausee schneller als erwartet steigen. So berichtet das “Cleo Magazin” in seiner letzten Ausgabe, wie auch die Internet-Zeitung “Prima Türkei”.
Seit einigen Wochen wird der Stausee wieder gefüllt, nachdem die Reparaturarbeiten an den Schleusentoren doch noch vor Wintereinbruch fertiggestellt werden konnten. In nur fünf Wochen ist der Stausee bereits zu einem Drittel gefüllt. Daher ist zu erwarten, daß die Talsperre bis April 2010 vollständig befüllt sein wird.
Die Arbeiten am Wasserkraftwerk werden dann wohl auch abgeschlossen sein, sodaß auch die Stromerzeugung anlaufen kann. Die gesamte Region wird von der verbesserten Strom- und Wasserversorgung profitieren.

Antalya, Januar 2010
Es hat wieder einmal gereicht, ....
.... denn die deutschen Urlauber
bleiben auch 2009 - wie im gesamten Urlaubsland Türkei - wieder die stärkste Urlaubergruppe an der Türkischen Riviera.
Im November wurden auf dem Antalya Airport über 152tsd Urlaubern aus Deutschland gezählt (56% aller Urlauber die dem trüben Wetter in Europa zu entkommen suchten) und auch im Dezember kamen fast 50% aller Urlaubsgäste aus Deutschland. Damit hat sich der Tourist aus Germany wieder einmal den ersten Platz unter den gesamt 8.704.874 Urlaubern des Jahres 2009 im Gebiet Antalya gesichert.
Die Zahlen für 2009 (Jan. -Dez.): Deutschland: 2.298.231 Urlauber = 27,82%; Rußland: 2.112.673 = 25,58%; Niederlande: 425,966 = 5,16%; Ukraine: 344.233 = 4,17%; Großbritannien: 319.913 = 3,87%; Österreich: 246.547 = 2,98%. Auf den weiteren Plätzen folgen: Polen, Schweden, Frankreich, Belgien, Norwegen. Einheimische Urlauber an der Türkischen Riviera kamen auf 444.475 Besucher (5,11%).
Die Statistik zeigt weiterhin auf, daß die Besucher aus Rußland und der Ukraine die Zeit zwischen Mitte Juni bis Mitte September bevorzugen. In dieser Zeit wird an der Türkischen Riviera (auch vom Hotelpersonal) hauptsächlich Russisch gesprochen.
Deutsch dagegen ist die bevorzugte Sprache in der Vor- und Nachsaison (gemäßigte Temperaturen).
Die Einheimischen kommen überwiegend während der türkischen Sommerferien und natürlich in großen Scharen in der Woche des “Ramazan Bayrami” (Zuckerfest). (Quelle: Antalya il kultür ve Turizm müdürlügü)

Antalya, Januar 2010
Terminal 2 wird im Winter renoviert, ...

... daher wird der gesamte Flugverkehr (An- und Abflug; In- und Ausland) zur Zeit über Terminal 1 abgewickelt.
Wie der Betreiber, Fraport IC mitteilte, ist das Fluggastaufkommen in Winter erheblich niedriger als in den Sommermonaten, sodaß es zu keinerlei Beeinträchtigungen oder zusätzlichen Verzögerungen kommen wird.
Die z.Z. gültigen Lande- und Startzeiten am Airport Antalya.

Dorukkaya, Januar 2010
Türkische Skigebiete per Livekamera betrachten
Die türkischen Skigebiete werden immer besser ausgebaut und somit auch für Skifahrer aus Europa immer interessanter. Nun präsentiert sich mit dem Skigebiet Dorukkaya auch das erste unter ihnen live per Kamera im Internet.
Wie die türkische Presse meldet, können Interessierte das Skigebiet Dorukkaya nun unter der Adresse http://www.kayatourism.com.tr/tr/Dorukkaya_Sifregiris.html live per Webcamera betrachten.
Dorukkaya liegt auf dem halben Weg zwischen den Metropolen Istanbul und Ankara am Gebirge Kartalkaya. Dort bietet das Dorukkaya Ski & Mountain Resort auch den ersten von Österreichern konzipierten Snowpark mit vielen attraktiven Angeboten für Snowboarder.
Daneben stehen dort den Skifahrer 8 Skilifte und 12 Pisten zur Verfügung. Das Skigebiet erfreut sich seit einiger Zeit einer guten Nachfrage durch russische und holländische Wintersportler.
(Quelle: Tourexpi)

Alanya, Januar 2010
Bald Winterferien mit Wintersport in Alanya?
Seit 17 Jahren kämpft man bei Alanya um ein Projekt, daß auch die touristische Zukunft des beliebten Ferienorts sichern könnte. Nun ist der Weg für das Wintersportgebiet Akdağ endlich frei.
Die geplante Einrichtung eines Wildschutzgebiets seitens des Amts für Naturschutz und Nationalparks im Ministerium für Umwelt und Forsten der Türkei verhinderte seit 17 Jahren die Planung eines Wintersportgebiets am Berg Akdağ in der Nähe von Alanya.
Nun hat sich endlich eine Lösung gefunden, indem das für die Einrichtung des Wintersportgebiets vorgesehene Gelände mit einer Fläche von 300 Hektar aus dem Bereich des Wildschutzgebiets herausgenommen wurde. Das Wildschutzgebiet hatte den Bereich der geplanten Skipiste überschnitten und so bisher deren Anlage verhindert. Wie der Vorsitzende der IHK Alanya, Kerim Aydoğan, der türkischen Presse gegenüber betonte, ist damit eines der wichtigsten Hindernisse beseitigt, die die Planung des Skigebietes behindern. Es steht indessen noch die Genehmigung für ein weiteres Gelände von 60 Hektar Fläche an, um den Zufahrtsweg zu dem geplanten Skigebiet in gewünschter Weise anlegen zu können.
Nach Ansicht des IHK-Vorsitzenden besitzt das Projekt Skigebiet Akdağ besondere Bedeutung hinsichtlich der Ausweitung der Urlaubssaison in Alanya: „Dieses Projekt ist für Alanya lebenswichtig,“ sagte er. „Wir haben hier eine Kapazität von 130.000 Betten. Diese Betten müssen wir auch im Winter nutzen können, und das wird mit Hilfe des Skigebiets möglich werden. Alanya sollte nicht nur als Sand-und-Strand-Reiseziel bekannt sein. Außerdem könnten wir uns dadurch von den Konkurrenten in Spanien und Bulgarien durch ein neues Produkt deutlich absetzen,“ führte er aus. (Quelle: tourexpi)

Side, Januar 2010
OB von Side will Zurschaustellung von Waren auf Gehsteig verbieten
Mit einem neuen “Schaufenstersystem” will die Stadtverwaltung Side gegen die leider noch übliche Belästigung von Urlaubern durch Schlepper und “Marktschreier” vorgehen.
Wie das türkische Tourismusportal Turizmgazetesi berichtet, plant Mehmet Ergen, der Vorsitzende des Vereins der Gewerbetreibenden in Side (SEBD), der Belästigung der Urlauber durch allzu heftig vorgetragene Kaufwerbung durch ein neues “Schaufenstersystem” Abhilfe zu schaffen.
Dazu sollen sämtliche Geschäfte Sides dazu angehalten werden, ihre Schaufensterauslagen geeignet zu gestalten, und die Zurschaustellung von Waren auf den Gehsteigen unterbunden werden.
Die Aktion des Vereins der Gewerbetreibenden Sides wird auch durch Sides Bürgermeister Abdulkadir Uς?ar unterstützt, der dazu auch die Zahl der Überwachungskameras erhöhen will, damit die Ordnungspolizei vor Ort sofort eingreifen kann. Händler, die gegen das Verbot verstoßen, sollen damit aufgezeichnet und entsprechend bestraft werden. (Quelle: tourexpi, Prima Türkei)

Antalya, Januar 2010
WHO weist 15 Gebiete bei Antalya für Öko-Tourismus aus
Wie die türkische Presse berichtet, hat der belgische Ökologe Dr. David Peters im Auftrag der WHO die „lebenswertesten“ Gebiete in der Provinz Antalya kartiert.
Es handelt sich um die Gebiete Oymapınar bei Manavgat, Köprülü Kanyon, Selge, die Dörfer bei Değirmenözü, die Stadt Köprülü bei Gündoğmuş, die Dörfer Kayabükü und Pempelik, die Alm Söbüce bei İIbradi, das Dorf Sülekler bei Korkuteli, Yuva bei Elmalı und Gömbe bei Kaş.
Der belgische Ökologe will mit seiner Arbeit dafür sorgen, daß Ökotourismus und Natursportarten in Antalya ausgebaut werden können. Dabei sollen vor allem Trekking, Walking, Nordic Walking und Mountainbike-Touren im Vordergrund stehen.
„Die WHO hat 2007 den Bereich Tahtalı Beli im Kreis Korkuteli als weltschönsten Bereich für Nordic Walking ausgewählt,“ sagte Peters der türkischen Presse. „Interessenten aus Europa können vom Paß Tahtalı Beli bis zur antiken Stadt Termessos wandern. Als Pilotgebiete haben wir nun die Dörfer Beğiş, Avdan und İImecik und die Parcours von dort zur Alm Beydağı Yaylası ausgewählt.“ (Quelle: tourexpi)

Wien, Januar 2010
Türkei blockiert 3.600 Internetseiten
Türkischen Internetnutzern wird der OSZE zufolge der Zugang zu rund 3700 Websites verwehrt - darunter zu Angeboten wie YouTube. Die Gründe dafür seien willkürlich und politisch motiviert, kritisierte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
Europas führendes Aufsichtsgremium für Sicherheit und Menschenrechte mahnte bei dem EU-Aspiranten Reformen an. So müsse das Internetgesetz geändert oder abgeschafft werden, forderte die OSZE. Damit solle die Türkei ihr Engagement für die von der OSZE geforderte Rede- und Meinungsfreiheit unterstreichen.
Obwohl natürlich gegen bestimmte Inhalte wie Kinderpornografie vorgegangenen werden müsse, sei das türkische Internetgesetz dafür nicht geeignet, erklärte die OSZE. Durch das Sperren ganzer Internetseiten würden in der Türkei zahlreiche moderne Kontakt- und Dateitauschnetze gelähmt.
Die Europäische Union (EU) sorgt sich um die Medienfreiheit in dem Land, dass in die Staatengemeinschaft strebt. Zuletzt hatte der milliardenschwere Steuerstreit der Regierung in Ankara mit dem heimischen Medienkonzern Dogan Yayin - dem Verleger des Massenblatts "Hürriyet" - für Schlagzeilen gesorgt. (Quelle: der Standard)

Düsseldorf/Braunschweig, Januar 2010
Blue Wings verliert erneut die Fluglizenz
Das LBA (Luftfahrtbundesamt) hat der Fluggesellschaft Blue Wings erneut die Betriebserlaubnis zum Transport von Passagieren entzogen. Der Entzug der Lizenz wird damit begründet, daß die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht mehr gewährleistet sei. Aus dem gleichen Grund war Blue Wings im Frühjahr 2009 schon einmal für einige Wochen die Betriebsgenehmigung entzogen worden.
Bereits im letzten November konnten nur 50% der Gehälter ausgezahlt werden und für den Dezember stehen die Lohnzahlungen komplett aus. Die Misere sei auf die angespannte Lage in der Luftfahrt sowie einem Gerangel zwischen den Eigentümern zurückzuführen, so ein Sprecher des Unternehmens.
Ob es nun das endgültige Aus der Fluggesellschaft bedeutet, ist noch offen. (Quelle: LBA, Prima Türkei)

Wien, Januar 2010
100 Urlaubs-Euro sind in der Türkei 149 Euro wert
100 „Urlaubs-Euro“ sind in diesem Frühjahr in der Türkei 149, in der Schweiz hingegen nur 79 Euro wert. Das hat die Bank Austria errechnet. Günstige Reiseländer für Urlauber aus dem Euro-Raum sind diesen Frühjahr auch Ungarn (139), Kroatien (129), England (118) und die USA (113).
Wie Nachrichten.at berichtet wurden Südafrika, Brasilien, Australien und Neuseeland deutlich teurer als im Vorjahr. Dafür ist die Aufwertung der Währungen im Vergleich zum Euro, aber auch die Preisentwicklung in diesen Ländern verantwortlich.

2009

Okurcalar, Dezember 2009
Incekum bekommt ein Museumsdorf nach internationalem Vorbild
In der Gemarkung Okurcalar befindet sich ein verlassenes Dorf. Dieses wurde 1970 nach einer Epidemie, welche das ganze Dorf erfaßt hatte, von der Dorfbevölkerung verlassen. Seitdem ist das 350 Jahre alte Dorf “İIncirkıirıi” dem Verfall preisgegeben.
Dies hat nunmehr den Bürgermeister und seinen Gemeinderat veranlaßt, dieses verlassene Dorf zumindest als “Museumsdorf” wieder zum Leben zu erwecken. So sollen die Häuser renoviert werden und die ca. 30 Gebäude als ethnographisches Freilichtmuseum wieder auferstehen.
Ein Teil der Häuser des Dorfes soll zu Pensionen umgebaut werden. Die großen Felder werden wieder bewirtschaftet und die Produkte als Bio - Ware den Besuchern angeboten. Alte Berufe sollen in diesem Museumsdorf in restaurierten Handwerksbetrieben ihr Können unter Beweis stellen und ebenfalls die Produkte ihres Schaffens an den “Mann” bringen.
Letztendlich soll dieses “Dorf” das reine türkische, dörfliche Familienleben vor dem Tourismusboom darstellen.
Es wurde vom Gemeinderat außerdem beschlossen, dass in diesem Dorf nur Kutschen und Kamele als „mobiler Untersatz“ unterwegs sein dürfen. Weiterhin soll ein kleiner Zoo (hoffentlich nur einheimische Tierwelt) installiert werden, der in der Nähe des Bache liegen wird.
Doch bis dieses Museum eröffnet werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Geplant ist die Eröffnung im Jahr 2011. (Quelle: haberler.com)

Alanya, Dezember 2009
Ein endloses Thema - der Dim-Stausee
Entgegen der optimistischen Meldung vom Oktober (siehe weiter unten) gibt es weiterhin Probleme bei der Reparatur eines der Schleusentore. Aufgrund der frühzeitigen starken Regenfälle - und das Ansteigen des Pegels - konnte die notwendige Arbeit nicht abgeschlossen werden. Und nun warten die ausführenden Firmen auf eine längere regenfreie Zeit.
Der Dim war ursprünglich schon einmal (ab 17. Dezember 2008) angestaut worden und füllte sich aufgrund der enormen Regenfälle unerwartet schnell. Als der See bereits Ende März zu gut 90 % gefüllt war, bemerkte man, daß an den vier Schleusentoren erhebliche Schäden aufgetreten waren. Verursacht durch an die Mauer drückende mitgerissene Holz- und Felsmassen. Es gab daher nur die Möglichkeit, den See im Laufe mehrerer Wochen wieder abzulassen, um dann das Tor reparieren zu können. Aber ... siehe oben. (Quelle: Türkis Magazin)

Antalya, Dezember 2009
Das neue innerstädtische Einkaufszentrum muß warten
Schon längst hätten die Fundamente für das neue Geschäftszentrum auf dem ehemaligen Gelände des Volksbasar gesetzt werden sollen. Aber die bei den Erdarbeiten entdeckten beeindruckende Funde aus römischer und byzantinischer Zeit haben das Ministerium für Kultur und Tourismus auf den Plan gerufen.
Das Gelände wurde umgehend zu einer bedeutenden archäologischen Stätte erklärt und Ausgrabungen veranlaßt. Bauarbeiten wurden mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres untersagt.

Incekum, November 2009
Die Türkische Riviera hat auch im Winter vieles zu bieten
Es weht ein frischer Wind, der Himmel ist wolkenverhangen, und der kilometerlange Sandstrand rund um Avsallar zeigt sich an einem späten Novembertag fast menschenleer. Die Nachsaison an der türkischen Mittelmeer-Küste bietet aber auch Vorteile: Sehr hohe Temperaturen und Touristenmassen sind Mangelware. Die Hotelpreise, auch die der Fünf-Sterne-Resorts, pendeln im unteren Preissegment. Ein idealer Zeitpunkt also, sich ohne Gedränge, zu Fuß, mit dem Dolmus, per Mietwagen oder auf organisierten Touren in Ruhe in dem beliebten Urlaubsgebiet umzuschauen.
Auch wer nur kurz an der Küste urlaubt, sollte einen Ausflug ins Taurus-Gebirge unternehmen, etwa zur Güver-Schlucht im Nationalpark Düzlerçami, dem Grand Canyon der Riviera. Oder in das antike Termessos. Der Anstieg zur in rund 1.000 Meter Höhe gelegenen Ruinenstadt setzt ein gewisses Maß an Kondition voraus. Doch die Mühen werden belohnt: Rund um die einstige Bergfestung aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus finden Freizeitarchäologen Reste einer Stadtmauer, eines Tempels und Amphitheaters. Andere lohnende Abstecher in die Geschichte sind der Besuch von Perge, Aspendos, Alarahan und die Besteigung der Burg Alara kale.
Neben einer oder mehrerer Touren ins Hinterland mit seinen Stauseen, Hochalmen und versteckt liegenden Dörfern ist ein Besuch von Alanya empfohlen. Jetzt ist die Wanderung zur oberen Burg nicht mehr ganz so schweißtreibend, sodaß ein anschließender Bummel durch die Geschäftsstrassen und -gassen immer noch zu bewältigen ist.
Weitere Anregungen findest du HIER. (Redaktion)

Istanbul, Oktober 2009
ADAC nun auch in der Türkei
Bereits seit 1993 zusammen mit der türkischen Firma IKS mit einer Notstation in der Türkei vertreten, plant jetzt die ADAC den Aufbau eines Tochterunternehmens mit landesweitem Notruf - und Abschleppdienst. Die Verwirklichung des Projekts startet in der Großstadt Istanbul und wird sich landesweit ausbreiten.
Um schneller an Ort und Stelle zu sein, wurde eine eigene Notruf Nummer der ADAC für der Türkei eingesetzt. Sie lautet: 444 2322. (Quelle: tourexpi)

Ankara, Oktober 2009
Für Hausbesitzer zu beachten
Da die Türkei zu den erbebengefährdeten Gebieten gehört, kann es doch schon mal zu erheblichen Vermögensschäden kommen. Das hat die Regierung veranlaßt, eine Erdbebenversicherung für alle Haus- und Wohnungseigentümer zur Pflicht zu machen.
Den Abschluß einer solchen Versicherung muß sich jeder Eigentümer - unter Vorlage der Police - von der Gemeinde in der “Iskan” beglaubigen (abstempeln) lassen. (Quelle: Habeler.com)

Ankara, Oktober 2009
Das betrifft auch Residenten
Das türkische Parlament in Ankara arbeitet zurzeit an einem neuen Mietgesetz. Vorgesehen ist, daß
· Kautionen höchstens drei Monatsmieten betragen dürfen.

  1. wenn der Mieter seine Stromrechnungen nicht bezahlt, der Vermieter dann den Mietvertrag kündigen kann.
  2. Mietverträge dann nur noch mit der Unterschrift des Ehepartners abgeschlossen oder gekündigt werden können.
  3. der Vermieter bei Eigenbedarf naher Angehöriger den Mietvertrag kündigen darf.
  4. eine jährliche Mieterhöhung höchstens der Inflationsrate entsprechen darf.
  5. dem, der einen Vertrag für fünf Jahre oder länger hat, nur eine angemessene Mieterhöhung zugemutet werden kann.
  6. wenn der Mietvertrag mindestens zehn Jahre bestanden hat, für beide Seiten eine Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten zu gelten hat.
  7. jeder Mieter verpflichtet ist, Ruhestörungen oder Belästigungen anderer Hausbewohner zu unterlassen.
  8. wenn der Mieter die Hausordnung nicht beachtet, der Vermieter den Mietvertrag fristlos kündigen kann.
    (Quelle : Prima Türkei)

Antalya, Oktober 2009
Oktober war der stärkste “deutsche” Monat
Mit ca. 350.000 Besuchern war der Oktober der stärkste “deutsche” Monat. Damit waren die Touristen aus Deutschland die mit Abstand größte Urlaubergruppe, die in Antalya landete (Jan. - Okt. 2,07 Mio.). Dadurch konnte Rußland zwar noch nicht ganz vom 1. Platz (gesamt 2,1 Mio) verdrängt werden, aber die Zahlen vom November und Dezember werden dafür sorgen, daß im Bereich Antalya (ebenso wie in den restlichen Reisegebieten) wieder einmal “schwarz-rot-gold” auf dem Siegertreppchen geflaggt wird. (Quelle: Antalya il kultür ve Turizm müdürlügü)

Antalya, Oktober 2009
Schwere Unwetter richten erhebliche Schäden an

Heftige Regenfälle, mit ca. 130 Liter Wasser pro m² in einer Nacht, haben das Gebiet um Beykonak mit dem Naturpark Olympos überschwemmt. Ausgetrocknete Flußbetten haben sich nach den heftigen Regenfällen in reißende Ströme verwandelt und alles mitgerissen, was im Wege stand. Etwa 3.000 Hektar Ackerflächen wurden geflutet. Ebenfalls wurden ca. 500 Gewächshäuser unter Wasser gesetzt, welches stellenweise bis zum ersten Stock der angrenzenden Wohnhäuser reichte. Stark betroffen wurde auch die beliebte Anlage "Kadir´s Tree Houses", die erst im Jahre 2008 fast komplett abgebrannt war.
Die schwere Überschwemmungen vom 14.10. haben Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Autos und kleine Busse (ca. 45 -50 Fahrzeuge), wurden von den Wassermassen wie Spielzeugautos mitgerissen. Vier Personen werden vermißt. Sie wurden im Auto von dem reißenden Fluß ins Meer gespült.
Auch andere Gebiete, wie z.B. Alanya und Manavgat haben teilweise mit schweren Überschwemmungen zu kämpfen gehabt. (Quelle : Antalya Haber)

Alanya, Oktober 2009
Dim-Stausee kurz vor erneuter Flutung
Wie Landrat Hulusi Doğgan mitteilte, können in etwa zwei Wochen die Tore der Dim-Staumauer wieder geschlossen werden. Die Reparaturen seien weitestgehend abgeschlossen. Die beschädigten Tore wurden ersetzt bzw. repariert. Auch die Schäden am Boden und an den Hängen der zu überflutenden Gebiete wurden beseitigt. Weil diese Arbeiten nach dem Stand der neuesten Technik erfolgt seien, hoffe man nun auf ein problemloses Aufstauen des Dimcayi
Aufgrund gebrochener Tore mußte der bereits zu 91% gefüllte Stausee ab März 2009 wieder komplett abgelassen werden. (Quelle: Prima Türkei)

Antalya, Oktober 2009
Wechselnde Aussichten im sich drehenden Hotelzimmer

Der Blick aus dem Fenster überrascht immer wieder aufs Neue: im “The Marmara”, Antalya, wartet am Morgen die Aussicht auf das azurblaue Meer - am Abend gehen die Gäste mit dem Panorama der Berge zu Bett. Das 5-Sterne Hotel an der Türkischen Riviera ist das einzige Hotel, das sich 360° um die eigene Achse dreht. Durch die Drehbewegung ändert sich der Ausblick aus dem Fester der Loft-Zimmer wie in einem beweglichen Bilderrahmen: Die Gäste genießen in zwei bis 22 Stunden ein Rundum-Panorama der Küstenlandschaft und der türkischen Hafenstadt Antalya. Die Übernachtung kostet je nach Saison ab 290 Euro pro Nacht. Weitere Informationen unter www.themarmarahotels.com.

Antalya, Oktober 2009
Russen stürmen auf Platz 1 als stärkste Urlaubergruppe in Bereich Antalya
Noch im ersten Halbjahr schien der Vorsprung, welchen die deutschen Urlauber sich an der Türkischen Riviera erreicht hatten, fast uneinholbar. Aber es kam anders.
Hatten die Deutschen Ende Juni noch einen Vorsprung von etwa 110.000 Urlaubern, so wurde das Ergebnis zum 1. Oktober ins Gegenteil verkehrt. Von Januar bis September 2009 landeten 1,988 Mio. russische Urlauber auf dem Antalya Hava Limanıi. Dem gegenüber standen 1,723 Mio. Deutsche. Und besonders in den Monaten Juni bis August war der Überhang an Osteuropäern besonders deutlich. Sie belegten fast doppelt so viel Strandliegen wie die Westeuropäer. Daher auch die Klagen in vielen deutschsprachigen Hotelbewertungs-Foren über die Invasion aus “Rußland”.
Für die ersten 9 Monaten des Urlaubsjahres 2009 sehen die Gastzahlen wie folgt aus:
Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 7.446.208 Besucher an der Türkischen Riviera gezählt (4,8% weniger als 2008).
Davon entfielen auf Rußland 1,99 Mio. (26,7%). Die Deutschen liegen mit 1,7 Mio. Urlaubern (22,9%) auf Platz 2, mit weitem Abstand gefolgt von den Einheimischen mit 0,36 Mio. (4,9%). Auf Platz 4 liegen die Niederländer mit 0,35 Mio. (4,7%). Platz 5 die Ukraine (0,32 Mio. = 4,3%). Platz 6 England (0,27 Mio. = 3,6%) und an 7. Stelle Österreich mit 0,21 Mio. (2,8%) Urlaubern.
In den kommenden Monaten werden sich die Zahlen wieder in die andere Richtung verschieben. Haben dann erfahrungsgemäß wieder die Westeuropäer die Nase vorn. Man spricht dann wieder deutsch in den Hotels! Aber ob Rußland noch von Platz 1 verdrängt werden kann, ist eher unwahrscheinlich. (Quelle: Antalya il kultür ve Turizm müdürlügü)

Ankara, September 2009
Flughafen für Demre?
Mit Hochdruck arbeiten Politiker aus Ankara und die Verantwortlichen der lokalen Politikergilde an einem Projekt, das einen Flughafen für die Region Demre (Kale), Kas und Kekova vorsieht.
Mit diesem Flughafen soll die lange Transferzeit (bisher von Antalya, bzw. Dalaman) erheblich verkürzt sowie der Tourismus in den vorgenannten Gebieten ausgebaut werden. (Quelle : antalya.de)

Zaragossa, September 2009
Antalya wird 2016 Expostadt
Große Freude bei allen Beteiligten in Antalya. Am 16.9.2009 erhielt Antalya im spanischen Zaragossa den Zuschlag für die Ausrichtung der Expo im Jahre 2016.
Darauf ist man nun besonders stolz und rechnet mit vielen zusätzlichen Besuchern aus allen Teilen der Welt. Da erfahrungsgemäß eine sechs Monate dauernde Internationalen Ausstellung etwa 8 Mio. Besucher anlockt.
Es sind zwar noch ein paar Jahre bis 2016, aber die Masterpläne werden schon geschmiedet. (Quelle : antalya.de)

Türkler, September 2009
Hotelneubaupläne für Türkler-Fugla in der Schublade
Auf der Fugla-Halbinsel bei Avsallar, auf der u.a. der Hotelkomplex Lonicera World, bzw. Kösdere steht, sind neue Hotelanlagen geplant. In der Baulücke vor der ehemaligen “Straußenfarm” wurde bereits im Frühsommer auf´s heftigste gewerkelt. Ob der zeichnerische Entwurf (kleines Bild) verwirklicht wird, werden wir ja schon bald sehen können.
Das großzügig geplante Resort “Goldisland” könnte die unansehlichen Fläche hinter dem Bootsanleger wirklich zu einem optischen Highlight werden lassen. Der herrliche Blick von dort zum Strand und auf die Silhouette von Avsallar nebst den dahinter aufragenden Bergen des Taurusgebirges dürfte vielen Urlaubern dauerhaft in Erinnerung bleiben. Und Meerblick kann garantiert werden.
Das einzige Problem wird aber sein, jedes Jahr genügend Sand an den Strand zu spülen, um der Bedeutung des Begriffs “Incekum” Rechnung zu tragen. Denn leider ist der Strand an diesem Teil der Halbinsel sehr felsig. (eB)

Antalya, September 2009
Mögliche Beeinträchtigungen in der Abfertigung am Flughafen Antalya
Durch den bevorstehenden Betreiberwechsel des Terminal 2, inkl. teilweiser Umbauten kann es in den kommenden Wochen zu Beeinträchtigungen, bis hin zu Schließungen kommen. Der jetzige Betreiber CELEBI übergibt das Terminal vertragsgemäß an die FRAPORT IC Gruppe, die auch schon das Terminal 1 und das nationale Terminal betreiben.
Wer sicher gehen will, wann und wo welche Maschinen starten und landen, der sollte sich in der Übergangsphase hier die Lande- und Startzeiten ansehen. (Quelle : Antalya.de)

Antalya, September 2009
Es ist vollbracht, ...
... der erste Bauabschnitt der neuen Strassenbahnlinie (11 km), welche das Stadtzentrum mit dem nordwestlichen Teil der Stadt (Fahti), nebst Busbahnhof verbindet, ist endlich soweit hergestellt, daß am 31.8. um 13:00 Uhr mit 12 Zügen der geregelte Betrieb aufgenommen werden kann.
Der Start hatte sich erheblich verzögert, weil noch etliche Mängel (Oberleitung, Ampeln) an der Strecke festgestellt wurden. Zusätzlich litt die planmäßige Inbetriebnahme an den Querelen zwischen den politischen Parteien und zwischen dem alten und neuen Bürgermeister.
Längere Zeit konnte zwar schon ein Fahrbetrieb beobachtet werden, jedoch diente dieser ausschließlich der Ausbildung des Personals. (Quelle : Antalya News)

Alanya, September 2009
Alanya will eigene Provinz werden
Derzeit sind Gespräche mit der Regierung in Ankara im Gang, in denen es um die Abkopplung Alanya's aus der Provinz Antalya geht. Nachdem Bürgermeister Sipahioglu unmittelbar nach den Kommunalwahlen zur Regierungspartei AKP übergetreten ist, versucht er nun, über den Schritt einer eigenen Provinz und der eingeleiteten Eingemeindung etlicher Ortschaften, mehr finanzielle Zuteilung für die Stadt Alanya zu erhalten. (Quelle : Antalya.de)

Incekum, September 2009
Nicht so schlimm wie in Istanbul ...
... aber auch an der Türkischen Riviera spielt das Wetter verrückt. Über zwei Tage anhaltender Regen sorgte in der Landwirtschaft für eine positive Überraschung. Aber wie schon im letzten Jahr (im Januar) kam es nach dem stürmischen Dauerregen zu einem extremen Wetterereignis. Durch das Feriengebiet um Okurcalar fegte ein Mini-Tornado. Dabei gingen im Hotel Leodikya Fensterscheiben zu Bruch, wodurch mehrere Urlauber, die in der Lobby saßen, verletzt wurden.
Hoffentlich passiert das nicht auch, wenn das “Oktoberfest” stattfindet. (Quelle : Türkis Magazin)

Kemer, September 2009
Der Strand von Beldibi laut Umfrage unter den 10 schlechtesten
Nach einer Umfrage unter mehreren tausend Urlaubern wurden die schlechtesten Strände in den Urlaubsorten der Welt ermittelt. Demnach gehört der Strand von Beldibi mit dem neunten Platz auch zu den Verlierern:
1. El Quseir, Ägypten
2. Playa Paraiso, Teneriffa, Spanien
3. Costa del Silencio, Teneriffa, Spanien
4. San Augustin, Kanarische Inseln, Spanien
5. Qawra, Malta
6. Sliema, Malta
7. Psalid, Insel Kos, Griechenland
8. Anissaras, Insel Girit, Griechenland
9. Beldibi, Antalya, Türkei
10. Borj Cedria, Tunesien (Quelle : Prima Türkei)

Incekum, September 2009
“Echtes Oktoberfest” in Okurcalar?
Auf allen Kontinenten wurde schon “unser bayerisches” Oktoberfest kopiert. Nun geschieht es auch an der Türkischen Riviera.
Vom 02. - 04. Oktober startet das erste “Oktoberfest” im Feriengebiet “Incekum”.
Entgegen erster Meldungen aber nicht gegenüber dem Hotel Meryan auf einer Wiese, direkt am Alara Fluß. Sondern nun direkt im Ort Okurcalar. Und zwar in der Markthalle sowie auch darum herum. So möchte “man” vermeiden, daß das Fest in´s “Wasser” fallen könnte.
Geboten wird tagsüber eine Ausstellung über die (Yörük-) Nomaden-Kultur; Verkaufsstände mit Handarbeiten und kunsthandwerklichen Gegenständen der Nomaden; Verkaufsstände der Dorfbewohner und natürlich auch Stände mit Getränken (natürlich auch bayerisches Bier) und Snacks (Brezeln, Allgäuer Käse, usw.).
Abends hat man die Möglichkeit u. a. Bratwurst und Bratkartoffeln zu ordern und sich im “Festzelt” Markthalle von der “Echt bayerischen Blaskapelle” einheizen zu lassen. Auf besonderen Wunsch der Gemeindeverwaltung von Okurcalar und somit für Abwechslung und “Multi-Kulti” sorgen weiterhin türkische Musik- und Folkloregruppen.
Initiator dieses Festes ist Mesut (Avsallar), bekannt als ehemaliger Betreiber der sogenannten “Schweinefarm”. Zusammen mit der Gemeindeverwaltung von Okurcalar und dem Verein zur Förderung des Alara-Tourismus soll dieses “deutsche” Oktoberfest auf die Beine gestellt werden. Wobei selbstverständlich auch original bayerisches Weißbier (Bayerwald) nicht fehlen darf.
Auch hofft die Gemeinde, daß dieses “Oktoberfest” zu einem festen Bestandteil in der Region wird. Könnte es doch dem Wintertourismus ein Highlight bescheren. (Quelle : Türkis Magazin)

Ankara, September 2009
Bauchtänzerinnen und mächtige Bärte unerwünscht
Der türkische Kultur- und Tourismusminister will keine Bauchtänzerinnen mehr sehen. Auch Bilder von Männern mit mächtigen Schnurrbärten und Krummsäbeln würden nicht mehr in Werbespots seines Ministeriums für das Urlaubsland Türkei verwendet, sagte Ertugrul Günay der Zeitung Hürriyet zufolge.
Diese Art von Darstellungen hätten in Europa ein falsches Bild von der modernen Türkei entstehen lassen.
Bei prominenten Bauchtänzerinnen ist Günays Haltung laut Hürriyet umstritten. "Unser Volk hat den Bauchtanz im Blut", sagte die Tänzerin Prenses Banu. "Es ist doch nichts Schlechtes, was wir tun."
Ihre Kollegin Tanyeli stimmte dagegen dem Minister grundsätzlich zu: Auch sie habe bei Besuchen im Ausland erlebt, daß dort die moderne Türkei kaum bekannt sei.
Allerdings sei der Bauchtanz nun einmal Teil der türkischen Kultur. "So wie man in Spanien den Flamenco erleben will, erwartet man in der Türkei einen Bauchtanz." (Quelle : SZ)

Nürnberg, September 2009
Türkei ist der Gewinner des Sommers 2009
Die Türkei ist nach der aktuellen Statistik der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) der Gewinner des Sommers 2009. Zumindest was den Vertrieb über Reisebüros angeht, konnte die Destination beim Wachstum alle anderen Länder hinter sich lassen. Um 6,5 Prozent lagen die Buchungen über den Werten aus dem Sommer 2008. Ähnlich gut liegt mit einem Plus von 5,6 Prozent nur Deutschland im Rennen. Einziges weiteres Ziel mit Zuwächsen ist Italien (plus 2,7 Prozent). Leicht im Minus lagen laut GfK die Buchungen für Ägypten (4,1 Prozent), Griechenland (5,3 Prozent) und Tunesien (5,6 Prozent). Heftig traf es die Kanarischen Inseln (minus 8,9 Prozent), die USA (minus 9 Prozent) und Bulgarien (minus 14,2 Prozent). (Quelle : Touristik-Aktuell)

Avsallar, August 2009
Für Individualreisende wird Avsallar ab 2010 attraktiver, ...
... denn der beliebte Camping- und Picknickplatz hinter dem Hotel “Alara Park” (siehe Lageplan) wird noch in diesem Jahr renoviert und auf den neuesten Stand gebracht. Moderne WC-Anlagen, Waschräume und Duschen warten danach auf die Camper, welche wieder in großer Zahl mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil anrücken werden.
Die Einfahrt zum Campingplatz, der zukünftig “Altinkum” (Goldsand) heißen wird, befindet sich an der Tankstelle neben dem Hotel “Alara Residenz” und führt dann auch zu einem neu errichteten Restaurant über den Klippen. Allerdings sind die Gebühren zum Beispiel für Wohnmobile recht happig (43,50 TL/Tag). Und das, obwohl es keine Entsorgungsstelle gibt. (eB)

Alanya, August 2009
Dimcayi wird Erholungs- und Freizeitpark
Die Reparaturarbeiten an den Toren des Dim Staudamms werden bald abgeschlossen sein. Und damit ist klar, daß der Fluß im kommenden Winter wieder angestaut wird. Aber was wird dann aus dem unteren, 9 km langen Teilstück des Dimcayi bis zum Meer? Zur Zeit haben die Restaurants im und am Fluß ja wieder geöffnet und bieten den Gästen die bekannte Attraktion, im Wasser sitzend zu speisen.
Das soll auch so bleiben. Allerdings soll dieser Flußabschnitt bis 2011 zu einem Erholungs- und Freizeitpark ausgebaut werden. Gemauerte Uferbefestigungen geben dann mehr Sicherheit für die anzulegenden Wanderwege und ermöglichen den Einbau von Wassersportanlagen. Eingebrachte Stauwehre werden auch im Sommer für ausreichend Wasser unter den schwimmenden Tischen sorgen.
Die Wanderwege, neue und bereits bestehende Restaurants und Sportanlagen werden dann neben dem Anadolu köyü (Anatolisches Dorf) die Stadtbewohner und Hotelgäste anlocken. Denn besonders im Hochsommer wird dieser Bereich sicher sehr gern besucht werden, um der Hitze der Stadt und des Strandes zu entfliehen. (Quelle : Prima Türkei)

Türkei, August 2009
Am 21. August beginnt der Fastenmonat Ramazan
Für die nichtmoslemischen Urlauber in der Türkei ist das zwar nicht von Bedeutung, trotzdem sollten einige Verhaltensmaßregeln beachtet werden. Denn außerhalb der Hotelanlagen kann man leicht ins Fettnäpfchen treten.
Da die strenggläubige Bevölkerung zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht essen und trinken darf, kann die Völlerei der Touristen für schlechte Laune sorgen. Besonders schwer fällt den nikotinabhängigen Gläubigen natürlich auch der Verzicht auf die Zigarette während des Tages, der bekanntlich im August recht lang ist. Daher sollten sich die Urlauber auch mit dem Rauchen auf der Strasse etwas zurückhalten.
Weiterhin ist etwas Toleranz anzuraten, wenn die Angestellten in den Hotels, Restaurants und Geschäften etwas übermüdet und reizbar erscheinen. Sind sie doch schon sehr früh vor Sonnenaufgang aus dem Bett gekrabbelt, um ausgiebig frühstücken zu können.
Auch unmittelbar nach Sonnenuntergang, wenn die Touristen nach der Tageshitze die Einkaufszeilen bevölkern, muß mit mangelhaftem Service gerechnet werden. Viele Mitarbeiter befinden sich dann zu Tisch und nur eine genervte Notbesetzung wird sich den Wünschen der Käufer widmen können.
Aber wer die Möglichkeit bekommt, an einem abendlichen Fastenbrechen (“Iftar”) teilzunehmen, sollte diese Einladung annehmen. Er wird von der überbordenden Tafel begeistert sein.
Der Ramadan geht am 20.9. zu Ende. Dann, bis zu 22.9. wird das Ramazan- bzw. Seker-Bayrami (Ramadan- bzw. Zucker-Fest) gefeiert.(Redaktion)

München, 23. Juli 2009
Der Handtuchkrieg stößt in neue Dimensionen vor
Und dafür hat der (ehemals britische) Reiseanbieter Thomas Cook mit einem “Upgrade” gesorgt. Denn ab sofort können sich die Urlauber bereits bei der Buchung die Liegen an Pool und Strand reservieren lassen. Allerdings nicht für lau! Pro Tag und Nase kostet die Reservierung 3 Euro. Ob darin auch die Auflage enthalten ist?
Bei Briten und Russen stößt dieses Angebot dagegen sauer auf. Denn es wird nur in Deutschland angeboten. Und sie kommen sich vor wie der Hase beim Märchen vom Hasen und dem Igel. Da kann der Hase noch so früh an den Pool / den Strand flitzen - der deutsche Igel ist schon da! (Quelle : Focus Online)

Antalya, Juli 2009
Deutsche noch mit großem Abstand stärkste Urlaubergruppe
Aufgrund eines starken Einbruchs auf dem russischen Reisemarkt (- 11%) konnten die deutschen Urlauber im ersten Halbjahr 2009 wieder deutlich (0,88 : 0,77 Mio) den 1. Platz bei den Buchungszahlen erreichen.
Ab Mai zeichnete es sich ab, daß die russischen Reiseveranstalter wieder mehr Urlauber nach Antalya transportieren konnten, als es die deutschen Unternehmer vermochten. Im Juni kippte das Verhältnis dann ganz extrem. Den 0,24 Tsd. deutschen Urlaubern standen 0,42 Tsd. sonnenhungrige Russen auf dem Antalya Hava Limanıi gegenüber. Was allerdings auch einen erheblichen Rückgang der Besucherzahlen aus Deutschland bedeutete.
In den Hauptreisemonaten Juli und August werden die osteuropäischen Besucher wohl noch die Oberhand behalten. Aber danach, wenn die Temperaturen wieder erträglicher werden, wird der deutsche Urlauber wieder klar in der Mehrzahl sein und, auf das gesamte Jahr 2009 bezogen, wohl wieder seinen 1. Platz als stärkste Urlaubergruppe an der Türkischen Riviera behaupten.
Fazit: Reise im Frühjahr und im Spätsommer/Herbst, dann werden auch die Hotelbewertungen wieder freundlicher. (Quelle: Antalya il kultür ve Turizm müdürlügü)

Gazipasa, Juli 2009
Eine unendliche Geschichte - Flugplatz Gazipasa
Und wieder hat ein “wichtiges Ereignis” in Gazipasa stattgefunden. Der Flugplatz wurde am 13.7. offiziell eingeweiht. Anwesend waren die Landräte von Gazipasa und Alanya, der Bürgermeister von Gazipasa sowie einige wichtige Personen aus Politik und Wirtschaft. Die Vertreter der TAV (Betreibergesellschaft) kamen eigens mit der achtsitzigen Hawker800XL eingeflogen. Sie landeten ohne Probleme. Was es zu beweisen galt!
Und abermals wurde darauf hingewiesen, daß nunmehr auch Ferienjets landen könnten. Somit stünde dem Flugplatz Gazipasa eine künftigen Nutzung als Landeplatz für Urlauber aus Europa nichts mehr im Wege. Außerdem hätten schwedische Veranstalter schon großes Interesse bekundet.
“Leider” hören unsere Chartergesellschaften diesen Sirenengesang nicht. Ein Teil schließt dieses Ansinnen - Passagiertransport von Deutschland nach Gazipasa - gänzlich aus und die andere Gruppe hat von der Existenz dieser Rollbahn noch nicht einmal Kenntnis genommen. Außerdem verfügt keine der angesprochenen Gesellschaften über adäquate Touri-Bomber. (Quelle : Prima Türkei)

Antalya, Juli 2009
Die Strecke Antalya - Mersin wird zeitlich immer kürzer
Bis 2012 soll die D400 bis Mersin vollständig vierspurig ausgebaut sein. Inzwischen bewegen sich die Baufahrzeuge zwischen Demirtas und Gazipasa. Der Bereich, der noch im nächsten Jahr fertig gestellt werden soll. Aber auch sonst bleibt noch viel zu tun, bis die Gäste und Bewohner von Pamphylien (Serik, Manavgat, Alanya) in kürzester Zeit die Küsten Kilikiens erreichen können. Noch müssen sie hinter Gazipasa ca. 400 Kurven bewältigen. Aber es wird besser. Etliche Tunnel werden dafür sorgen, daß die D400 nicht mehr an der Steilküste entlang führt, sondern die Orte meidet und eine für “Schnellstrassen” geeignete Streckenführung aufweist. Die Romantik geht dabei flöten, aber dafür ist man schneller an der antiken Stätte Anamuryum (südlichste Punkt der Türkei) und der Kreuzritterburg Mamure Kalesi.
Außerdem lohnt es sich dann auch, noch etwas weiter zu fahren! (Quelle : Prima Türkei)

Ankara, Juni 2009
Übergangsfrist für das Rauchverbot in Hotels und Gaststätten wird nicht verlängert
Das bereits 2008 beschlossene Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen und auf überdachten Flächen findet per 19. Juli 2009 auch vollständig in Restaurants, Gaststätten und Hotels Anwendung. Eine Verlängerung der Übergangsfrist für diese Einrichtungen wird nicht in Erwägung gezogen, da genügend Zeit vorhanden war, die Betriebe auf diese Situation vorzubereiten.
Die Bußgelder (60 TL für Einzelpersonen und bis zu 6.000 TL für Betriebe) für die Mißachtung des Rauchverbots werden dann konsequent verhängt. Selbst das Wegwerfen von Zigarettenkippen und -schachteln wird mit 20 TL geahndet.
Bemerkenswert ist, daß das Rauchen auf allen ü b e r d a c h t e n Flächen verboten ist. Also auch auf Terrassen mit Markisen, unter Sonnenschirmen, o. ä. Somit bleibt den rauchenden “Kahve”-Besuchern nur die Möglichkeit, sich mit den Stühlen auf den Gehweg zu begeben. Im Sommer mag das ja noch gehen. Aber in der kühlen Jahreszeit!? (Quelle: tourexpi)

Alanya, 1. Juni 2009
Alles neu macht der Mai
Pünktlich - wie versprochen - startete das neue deutschsprachige Magazin für die Türkische Riviera. Und welch Überraschung: sogar ein netter Name wurde gefunden. Immerhin wurde in etlichen Türkei-Foren ein Name für die neue deutschsprachige Zeitung gesucht.
Das Türkis Journal soll zweimal im Monat erscheinen und ist bereits in vielen Verkaufsstellen erhältlich. Aber auch die Online - Ausgabe ist lohnenswert. Mit dem Anspruch “Nachrichten und mehr von der Türkischen Riviera” verbreiten zu wollen, hat sich die Redaktion ein hohes Ziel gesetzt. Und ob die Euphorie bei der Internetcommunity sich auch in akzeptablen Verkaufszahlen wiederfindet, bleibt abzuwarten. Von hier zumindest kommt ein freundliches “toi, toi, toi”. (Redaktion)

Alanya, Mai 2009
Dim-Talsperre schon wieder fast leer
Man möchte fast schon von einer Sensation sprechen. Denn daß der Wasserstand der Talsperre in so kurzer Zeit bereits auf ein solch niedriges Niveau gesunken ist, hat selbst viele “Experten” überrascht.
Rein rechnerisch ist dies nicht zu erklären, wenn man die vorab veröffentlichten Zahlen hinzuzieht. Entweder der Stausee hatte noch nicht 85 % des Aufnahmevolumens von 265 mio m³ erreicht, bevor er wieder abgelassen werden mußte und / oder die “kontrollierte” Abflußmenge überstieg - den täglichen Zufluß einkalkuliert - die angeblichen 2,2 mio m³ täglich um mehr als das Doppelte.
So, wie es jetzt aussieht kann wohl demnächst mit der Reparatur der Tore begonnen werden. Allerdings nicht ohne vorher Ursachenforschung zu betreiben.
Denn, es wurde bekannt, daß es während der Flutung zu Erdrutschen gekommen war. Größere Mengen Erde, Bäume und Strommasten sollen vom oberen Rand der Ufer in den See und bis vor die Staumauer gerutscht sein, wodurch der Damm angeblich Risse bekommen haben soll. Die Staatsanwaltschaft untersucht jetzt den Zustand der Staumauer und wird danach über die zukünftige Inbetriebnahme des Stausees befinden. Die dringend benötigte Versorgung von Alanya mit Trinkwasser und Strom wird daher noch einige Zeit auf sich warten lassen. Man hofft aber, bereits in der kommenden Regen- und Winterperiode den Dim wieder anstauen zu können.
Was die Urlauber und Dim - Restaurantbesitzer freuen wird: Das in der Hochsaison so beliebte Forellenessen im Dimcayi ist für diesen Sommer wohl doch gewährleistet. (Redaktion)

Antalya, Mai 2009
Erster Abschnitt des Straßenbahnausbaus nur scheinbar fertiggestellt
Wie wir bei unserem Besuch im März feststellen konnten, schien der 11 km lange erste Bauabschnitt fertiggestellt zu sein. Aber der Schein trog. Bis auf eine Jungfernfahrt, an der auch der türkische Ministerpräsident Erdogan - unmittelbar vor den Kommunalwahlen - teilgenommen hat, ist weiter noch nichts passiert. Die Züge verschwanden wieder im Depot, denn es gibt noch viele Mängel.
So sollen die Oberleitungen nicht fehlerfrei funktionieren, noch nicht alle Ampeln an der Strecke installiert sowie der Gleiskörper an vielen Stellen durch den Winterregen unterspült worden sein.
Dieses Desaster kostete dem Bürgermeister Menderes Türel (AKP) bei der Kommunalwahl seinen Posten. In Antalya wurde die AKP auch wegen dieses Mißmanagements abgestraft.
Am 15. Juni 2009 soll ein neuer Versuch unternommen werden, die Strecke störungsfrei abzufahren. Aber es wird befürchtet, daß der vollständige Betrieb auf dem ersten Bauabschnitt erst ab September erfolgen wird.
Mit 16 Stationen wurde hier der nordwestliche Teil der Stadt (inkl. Busbahnhof) an den Innenstadtbereich angeschlossen. Wann die nächsten Bauabschnitte - insgesamt noch 32 km - folgen, steht noch nicht fest.
Eine einfache Fahrt mit der neuen Straßenbahn soll 1,75 türkische Lira kosten. Um den Transit von Bus zu Straßenbahn zu erleichtern, gibt es eine unterirdische Haltestelle am Busbahnhof. Fahrgäste können so bequem per Förderband von der Straßenbahn zum Bus umsteigen. (Redaktion)

Braunschweig, 4. Mai 2009
Blue Wings hebt wieder ab

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat heute, nachdem die befristete Lizenz Ende März entzogen wurde, der deutschen Fluggesellschaft Blue Wings AG mit Sitz in Bocholt nach einem umfassenden Prüfverfahren die Betriebsgenehmigung als Luftfahrtunternehmen wieder erteilt.
Blue Wings konnte dem LBA die gesetzlichen Anforderungen (Anm.: finanzielle Sicherheit) nachweisen, die von gewerblichen Luftfahrtunternehmen laufend zu erbringen sind.
Blue Wings ist damit ab sofort wieder berechtigt, Fluggäste, Post und / oder Fracht im gewerblichen Verkehr mit ihren Airbus A 320 zu befördern.
Die Urlauber wird es freuen. Ist man mit dem Airbus doch 20 min. schneller und bequemer in Antalya als mit der üblichen Boing 737. (Quelle : LBA)

Ankara, April 2009
Flüssigkeitsverordnung tritt ab 20.4. in Kraft
Die von der EU bereits vor Jahren beschlossene (und demnächst wieder abgeschwächte) Flüssigkeitsverordnung für Flugreisende wurde auch vom türkischen Parlament beschlossen.
Ursprünglich sollte diese Verordnung in aller Schärfe bereits zum 1.1.2009 auf allen Flughäfen angewandt werden. Aber aufgrund sächlicher Probleme wurde dieser Termin nicht eingehalten. Daher hat diese Verordnung erst zum 20.04.2009 Gültigkeit.
Flugreisende sollten sich darauf einstellen und auf das Mitschleppen von Wasser- (Cola-, Limo-) Flaschen verzichten. Die horrenden Preise für Getränke (und Speisen) der Flughafengastronomie in Alanya dürften aber sehr weh tun.
Die in den Duty-free-shops erworbenen Flüssigkeiten, werden in durchsichtigen, versiegelten Behältnissen ausgegeben. (Redaktion)

Alanya, März 2009
Fast voller Dim-Stausee muß wieder abgelassen werden
Die erst Ende Dezember 2008 geschlossene Talsperre des Dimcayi war aufgrund der enormen Regenfälle bereits im März 2009 zu 85 % gefüllt. Und täglich kommen 0,7 mio m³ hinzu. Die Schneeschmelze steht aber noch bevor.
Bei einem Besuch des neuen Stausees am 30. März konnten wir erkennen, daß bereits große Mengen an Wasser abgelassen werden. Etwa 150 m² pro sec = 2,2 mio m³ pro Tag. Auf Nachfrage bekamen wir zwei verschiedene Auskünfte.
Die Panik auslösende Variante besagt, daß vier Tore aufgrund des hohen Wasserdrucks gebrochen seien. Daher müsse der See wieder komplett entleert werden, um eine Reparatur zu ermöglichen. Dies dauert dann sicher bis weit in den Sommer hinein. Die unterhalb des Damms angesiedelten Fluß-Restaurants können dann aber ihr Geschäft für dieses Jahr komplett vergessen.
Eine andere, optimistische Aussage war, daß das Wasserkraftwerk, welches normalerweise viel Wasser ableitet, noch nicht in Betrieb gehen kann. Daher muß nun der See teilweise abgelassen werden, um später die Schmelzwasser noch aufnehmen zu können. (Redaktion)

Alanya/Osnabrück, Februar 2009
Deutsche Zeitung “Prima Türkei” gibt auf
So verabschieden sich die Herausgeber:
Die PRIMA TÜRKEI sagt “Tschüss”!
Die Hoffnung stirbt zuletzt: Nie haben wir diesen Spruch intensiver erlebt als in den letzten Monaten. Insbesondere durch die schlechte Zahlungsmoral kamen immer öfter Gedanken auf, wie weit man es tragen und ertragen kann, daß die Zeitung zu 80% durch Geld aus unserem deutschen Unternehmen getragen wird. Nach vielen Gesprächen und langem überlegen haben wir uns entschlossen, die Zeitung einzustellen.
Zusammen mit unseren Mitarbeitern werden wir künftig eine “Internet PRIMA TÜRKEI” anbieten, damit unsere treuen Leser auch weiterhin aktuelle Informationen von der Türkischen Riviera bekommen.
Dietmar Pedersen und Angelika Kammer"
Als aktuelle Internet-Zeitung wird PRIMA TÜRKEI daher bestehen bleiben!

Ankara/Brüssel, Januar 2009
EU beteiligt sich finanziell an der Winter Universiade 2011
Die Winter Universiade 2011 wird im Gebiet Erzurum stattfinden. Aufgrund des Zuschlages für diese sportliche Veranstaltung wird das Ministerium für Kultur und Tourismus in den Jahren 2009 bis 2013 den Ausbau der Wintersportregion Erzurum - Erzican - Kars verstärkt vorantreiben. Man erwartet durch die Universiade einen Anstieg ausländischer Wintersport-Touristen von rund 30 % jährlich.
Die Winter Universiade, die alle zwei Jahre stattfindet, umfaßt zwingend die Disziplinen Ski-Alpin, Ski-Nordisch, Eishockey, Eisschnellauf, Biathlon und Eiskunstlauf. Das ausrichtende Land kann zwei weitere Disziplinen in das Programm aufnehmen.
Die Europäische Union wird sich an den Kosten der Universiade mit 10 Mio. EUR beteiligen. (Quelle : Prima Türkei)

Avsallar, Januar 2009
Christen und Moslems werden auf dem selben Friedhof bestattet
Wie der Bürgermeister von Avsallar, Yusuf Akdemir mitteilte, wird es ab sofort ermöglicht, daß auch Christen auf dem Friedhof von Avsallar beerdigt werden können. Mit dieser Verordnung soll der wachsenden Zahl ausländischer Mitbürger (z. Z. etwa 1.000) Rechnung getragen werden. Denn, in Avsallar werde kein Unterschied zwischen Ausländern und Einheimischen gemacht. Weder zu Lebzeiten noch nach dem Tode. So seine Aussage.
Außerdem wollte der Stadtrat mit diesem Beschluß anläßlich der Ereignisse in Palästina eine Botschaft in die Welt schicken.
(Quelle : Prima Türkei)

Ankara, Januar 2009
Ab 1.1.2009 gelten höhere Strafen bei Verkehrsverstößen
Auch in der Türkei geht man inzwischen rigoros gegen Verkehrssünder vor und die für unsere Verhältnisse geringen Geldbußen haben ihre Wirkung bisher nicht verfehlt. Türkeiurlauber die regelmäßig im Land weilen, haben die Zunahme an Geschwindigkeitsmessungen und Verkehrskontrollen sicherlich auch feststellen können. Ebenso die etwas gesittetere Fahrweise der Ureinwohner.
Trotzdem wurden per 1.1.2009 die Strafen bei Verkehrsverstößen erneut angehoben.
So wird ein Verkehrsteilnehmer, der das Rotlicht einer Ampel mißachtet mit 128 TL zur Kasse gebeten. Fahren ohne Führerschein bedeutet 270 TL Strafe, Fahren ohne Gurt sowie telefonieren während der Fahrt wird mit 62 TL bestraft und das Fahren unter Alkoholeinfluß kostetbeim ersten Verstoß 548 TL und beim 2. Verstoß bereits 687 TL.
Auch für Schnellfahrer wird es teurer. Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit bis zu 30 % kosten 128 TL und wer noch schneller unterwegs ist (über 30 %) zahlt 265 TL Strafe. (Quelle : Prima Türkei, Habeler.com)

Ankara, Januar 2009
Hotels sollen einheitlichen Standards unterworfen werden
Um die unterschiedlichen Standards zu beseitigen, werden die Hotels in den Urlaubsorten unter die Kontrolle des Ministeriums für Kultur und Tourismus gestellt.
Diese neue Regel wird in 2009 erst einmal in einigen Regionen gestartet. Betroffen sind die Urlaubsgebiete Side, Alanya, Marmaris, Bodrum und Istanbul (Eminönü).
Die bisherige Regelung, daß die Kommunen für die Zulassung und Kontrolle der Hotelanlagen zuständig waren, hat teilweise dazu geführt, daß qualitativ minderwertige Unterkünfte höher eingestuft wurden. Das Ministerium hat (beginnend in der Pilotgebieten) einen Anforderungskatalog aufgelegt, der die vorgegebenen, einheitlichen Standards gewährleisten soll.
Hotelanlagen, die diesen Anforderungen nicht gerecht werden, müssen mit Schließung rechnen.
Das Ministerium will durch diese Maßnahme das Image verbessern und den Urlaubern die Garantie bieten, auch das zu bekommen, was sie gebucht haben.
Aber ob die Beschwerden der mit überzogener Erwartungshaltung angereisten uninformierten Billigurlauber dann weniger werden?! Hier sind die Reiseveranstalter gefordert, auf die kulturellen Unterschiede hinzuweisen, wollen sie sich nicht ständig das Genöle anhören.
Da die komplette Umsetzung sehr aufwendig ist, wird erst einmal in den genannten Pilotgebieten begonnen. (Quelle: Habeler.com)

Kemer, Januar 2009
Ist die Lykische Küste um Kemer für deutsche Reiseveranstalter verloren?
Die Ferienhochburg Kemer hat für deutsche Urlauber drastisch an Attraktivität verloren. Denn nur noch 11,6 % der Feriengäste kamen aus Deutschland. - Man spricht inzwischen überwiegend russisch!
Schon vor 6 Jahren zeichnete es sich ab, daß die Region um Kemer von einer wachsenden Zahl osteuropäischer Urlauber entdeckt wird. Damals schon wurde der Ort Tekirova von einen hohen Anteil russischen Besucher heimgesucht, was von den Einzelhändlern nicht immer als positiv empfunden wurde. Dann verdrängte nach und nach auch in Kemer das kyrillische Alphabet die lateinischen Buchstaben auf den öffentlichen und gewerblichen Werbetafeln.
Kemers Bürgermeister Seker hat während der Tourismusbörse 2008 in Deutschland zwar kräftig die Werbetrommel gerührt, trotzdem sanken, wohl als Konsequenz der drastischen Öffnung nach Osten, die Urlauberzahlen aus Westeuropa auf einen schon zu vernachlässigenden Anteil.
Kemers Zahlen aus 2008:
I.
740.000 osteuropäische Urlauber (Rußland und Ukraine) = 50 % -- II. 285.000 türkische Urlauber = 17,5 % -- III. 190.000 Deutsche = 11,6 % -- IV. 85.000 Franzosen = 5,2 % -- V. 40.000 Niederländer = 2,4 %.
Ob die augenblickliche Finanz- und Wirtschaftskrise diesen Trend bremst oder in den Feriengebieten um Belek, Side und Alanya ebenfalls mit einer Zunahme an osteuropäischen Urlaubern gerechnet werden muß, wird die Zukunft zeigen. (Redaktion)

Alanya, Januar 2009
Dim-Staudamm ist fertig gestellt
Am 17. Januar 2009 wurde der Dim-Staudamm in einer Feierstunde offiziell eingeweiht. Die Schleusen waren allerdings bereits seit dem 30.12.2008 geschlossen und man hofft - genügend Regenfälle und Schneeschmelze vorausgesetzt - daß das Tal bis Ende 2009 bereits vollständig geflutet sein wird.
Der Damm ist 134,5 Meter hoch und wird 265 Mio m³ Trinkwasser auf einer Fläche von 5300 Hektar anstauen. Neben der Trinkwasserversorgung wird der Stausee (in welchem das Baden verboten sein wird) auch über ein Kraftwerk 123 Mio KW/h produzieren.
Die Schleusen werden nur noch an Wochenenden geöffnet, um den Landwirten eine Bewässerung ihrer Felder zu ermöglichen. Die Fluß-Restaurants werden auch weiterhin betrieben werden können. Jetzt aber mit der Gewissheit, daß ihnen im Frühjahr nicht mehr die reißenden Hochwasser alle Installationen fortspülen. (Quelle: Prima Türkei)

Ankara, Januar 2009
Mindestlohn per 1.1.2009 angehoben
Die türkische Regierung beschreitet schon seit einigen Jahren einen Weg, mit dem sich die konservativen Parteien in Deutschland äußerst schwer tun. Sie schreibt nämlich Mindestlöhne vor. Eingeteilt in Altersgruppen. Der neu festgelegte Netto-Mindestlohn für Erwachsene beträgt ab 1.1.2009 (für Beschäftigte ab 16 Jahren) 527 TL. Dies entspricht ca. 260 EUR.
Die Forderungen der Gewerkschaften nach einem höheren Ansatz - man(n)/frau sollte vom Mindestlohn leben können - wurde aber noch nicht erfüllt. (Quelle: Hürriyet)

2008

Türkische Riviera, Dezember 2008
Die Immobilien- und Mietpreise sinken beträchtlich
Die weltweise Finanzkrise macht auch vor der Türkei nicht halt. Mieten für Wohnungen (Zentrum Alanya) sanken von 500 auf 300 YTL. Und eine 3-Zimmer-Wohnung kann nunmehr für etwa 60.000 YTL (Alanya) erworben werden.
Die bisherigen Mondpreise für die häufig mit baulichen Mängeln behafteten Immobilien sind somit erst einmal vom Tisch. Und wer Euro anlegen kann, ist jetzt der König! (Redaktion)

Bodrum, Oktober 2008
Corinthia Labranda in Güllük unter neuer Leitung und neuem Namen
Das von uns sehr geschätzte Hotel Corinthia Labranda & Güllük im kleinen Hafenstädtchen Güllük an der gleichnamigen Bucht (nur wenige Kilometer vom Flughafen Bodrum-Milas entfernt) hat den Besitzer gewechselt.
Die Hotels heißen jetzt Litera Labranda & Güllük Resort. Als Anbieter habe ich ausmachen können:
www.schauinsland.de und www.ice-reisen.de.
Ob die Anlage noch die Top-Qualität hat, wie bei unserem Besuch in 2003 ? (Redaktion)

Avsallar, August 2008
Das unserer Ansicht nach professionellste Hamam in Avsallar ist leider geschlossen

Wie der Manager der Hotels Annabella Beach mitteilte, war das als Geheimtipp apostrophierte Hamam kurzzeitig geschlossen.
Der Betreiber Abdullah (“Apo”) M. Basari hat die Türkei mit Sack und Pack verlassen und versucht wahrscheinlich in der Ukraine eine neue Existenz aufzubauen.
Wie es im kommenden Jahr weitergeht, steht noch in den Sternen. Die Mitarbeiter (-innen) haben in unterschiedlichen türkischen Badehäusern eine neue Anstellung gefunden.
So hat Yusuf in Manavgat eine Anstellung gefunden und Bülent (Frisör) hat es nach Side verschlagen. Ümüt haben wir im Antik Hotel angetroffen. Esat konnten wir Alaiye besuchen. Ishak (inzwischen verheiratet) und Kazim haben uns im September im Aspendos verwöhnt.
Für Insider: nähere Infos per Email. (Redaktion)

Ankara, August 2008
Zum 1.1.2009 gibt es neue Geldscheine
Da die alten (Millionen-) Lirescheine schon seit einiger Zeit nicht mehr im Umlauf sind, ist geplant, die “neue” Währung erneut zu verändern und jetzt nur noch TL (Türk Lirasi = Türkische Lire) zu nennen. Das “Y” für Yeni = Neu fällt dann (auch bei den Münzen) weg.
Gleichzeitig werden die Scheine neu und fälschungssicherer gestaltet. Sie sollen dann die Konterfeis von türkischen Künstlern, Dichtern und Wissenschaftlern zieren. Sogar eine Schriftstellerin wird dann verewigt (50 TL), was allerdings zu einigen Protesten bei den Konservativen führte.
Für die jetzigen Scheine gilt noch eine Übergangszeit bis zum 31.12.2009. Während dieser 365 Tage sind beide Varianten gültig.
Weitere Neuerungen: Der 1 Lira-Schein fällt weg (es wird doch mehr mit der Münze gehandelt) und ein neuer 200er Schein kommt hinzu.
Und die Scheine werden kleiner! Passen somit auch in die Geldbörsen der Urlauber! (Quelle : Hürriyet)

Antalya Airport, Juli 2008
Endlich! Gastronomiepreise im Flughafen Antalya sollen gesenkt werden

Lt. Betreiber ICF (u.a. Timothy´s, Via Café, Burger King, Millenium Bistro) sollen die Preise um 30 % gesenkt werden.
Trotz der Korrekturen sind die Preise zwar immer noch recht gesalzen, aber das kennen wir ja auch von anderen internationalen Flughäfen.
Immerhin ist der Betreiber nun auf dem richtigen Weg, dem Negativimage entgegenzuwirken. Allerdings haben wir bei unseren Aufenthalten im Flughafen (April + September 2008) noch nicht davon gespürt!
Im April 2009 war die versprochenen Preissenkung immer noch nicht umgesetzt. (Redaktion)

Antalya, Mai 2008
Der große Bazar Antalya ist in 2008 verlegt worden
Der große Volksbasar in Antalya ist leider verlegt worden. An den Aspendos Bulvar, Richtung Flughafen, hinter dem Meydan- Platz, rechts. Aber noch vor Koctaşs. Er hat nur noch 1/4 der ehemaligen Größe und nennt sich jetzt “Festival Carşsisi”
An der alten Stelle soll ein Einkaufszentrum entstehen.
Aus diesem Grund hat sich auch Isabell mit ihrem gegenüberliegenden Cafe verabschiedet. Somit ist ein bekannter Touri- Treffpunkt weggefallen. Es gibt an diesem Platz keinen deutschen Kuchen und Filterkaffee mehr!
Ob Isabell an anderer Stelle - und wenn ja, wo - ein Cafe eröffnet hat, konnte die Redaktion noch nicht in Erfahrung bringen. (Hinweis per Email u.e. Pfaff)

Aspendos, April 2008
Pop-Konzerte und Musicals seit 2008 aus dem Aspendos-Theater verbannt
Der Schaden, den das antike Theater durch die Vibrationen der lauten Musik an der Bausubstanz nimmt, ist nicht mehr zu verantworten. Zu dieser Erkenntnis kamen Museumsdirektion und andere Experten. Daher wurde im Juni 2008 das neue Freiluft-Theater “Gloria Aspendos Arena” eröffnet, in welchem z.B. die Tanzshows “Fire of Anatolia” und “Troya” weiterhin aufgeführt werden können.
Die Arena befindet sich in unmittelbarer Nähe zum antiken Theater und faßt 4.500 Besucher. Von Juni bis September eines jeden Jahres werden hier zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.
Im Aspendos-Theater werden auch weiterhin Aufführungen stattfinden. Vorzugsweise Oper, Operette, Konzerte oder Ballettvorführungen. Durchaus sehenswert! Tolles Ambiente! (Redaktion)

Avsallar, April 2008
Hotelneubau und -umbau in 2008
Neu eröffnet wurde zur Saison 2008 das “My Home Resort”. Dieses 4-Sterne-Hotel liegt im Südosten der Stadt, hinter dem Lioness. Es verfügt entlang eines Flusses über einen separaten ca. 200 m langen Zugang zum Strand. Der Weg führt unter der D400 hindurch.
Ein anderes 4-Sterne-Hotel (offenbar nach Besitzerwechsel) wurde im Frühjahr 2008 total renoviert. Es liegt gegenüber dem Platz mit den Stelen und somit sehr zentral. Den Namen dieser Herberge lautet “Sunlife- Plaza” und wird überwiegend von russischen Urlaubern besucht werden.
Homepage My Home Resort (deutsch). (Redaktion)

Gazipasa, März 2008
Internationaler Flughafen Gazipasa ist nur Wunschdenken
Laut Information des türkischen Flughafenbetreibers TAV, der die Ausschreibung um den Flughafen Gazipasa gewonnen hat, soll im Sommer 2009 bereits der Aus- und Umbau des Flughafens vollendet sein, sodaß bereits im kommenden Jahr Urlauber dort landen und starten können.
Immobilienhändler freuen sich schon auf die steigende Nachfrage (und wieder steigende Preise).
Erst müssen aber noch ein paar Berge abgetragen, Grundstücksbesitzer enteignet und die Startbahn verlängert werden, damit die Jets dort landen und starten können. Aber die z. Z. 1,9 km lange Startbahn müßte um fast 2 km verlängert werden, um den internationalen Ferienclippern eine gefahrlose Landung - mit Durchstartmöglichkeit - zu gewährleisten! Die angekündigte Startbahnlänge von 2,5 km ist keinesfalls ausreichend.
Weiterhin könnten die (halbstündlich) einfliegenden Airbus(se) und Boing 737 nur von See her kommen, bzw. in Richtung Meer starten, weil die hohen Berge zu nah sind. Dadurch ist die Berücksichtigung der Windrichtung nicht gewährleistet.
Ebenfalls muß die Infrastruktur noch kräftig ausgebaut werden. Bis auf die viel zu kurze Start- und Landebahn ist nichts vorhanden, was ein international agierender Flugplatz benötigt. Tower, Taxiway, ausreichend Stellplätze für die großen Maschinen, Zufahrten, Parkplätze fehlen völlig und können auf dem kleinen Gelände auch nicht installiert werden.
Ein gut gemeinter Hinweis auf Bodrum oder Dalaman zieht auch nicht. Dort waren die Platzverhältnisse und die Geographie völlig anders geartet!
So wird der bereits euphorisch vermarktete internationale Airport Gazipasa wohl doch nur ein kleiner Regionalflugplatz für Maschinen mit max. 50 Plätzen werden. Und das wohl auch auf ewig!
Inlandflüge mit den kleinen Maschinen von und nach Ankara, Istanbul oder Izmir sind daher durchaus denkbar und auch wünschenswert.
Einen detaillierten, sehr aufschlußreichen Bericht zu diesem Thema findest du in der PRIMA TÜRKEI. (Redaktion)

Antalya, Januar 2008
Straßenbahnnetz wird um 11 km erweitert
Durch eine neue Straßenbahnlinie mit 16 Stationen und 11 km Länge soll der nordwestliche Teil der Stadt an das Zentrum angeschlossen werden.
Der ständig wachsende Straßenverkehr dieser äußerst schnell wachsenden Metropole hat die Stadtverwaltung überdies veranlaßt, einen Masterplan aufzustellen, der eine 43 km lange Bahnlinie vorsieht. Insgesamt geht man von Baukosten in Höhe von über 40 Mill. Euro aus. (Quelle: Hürriyet)

Antalya, Januar 2008
Antaya soll an das Eisenbahnnetz angeschlossen werden
Über den Knotenpunkt Eskisehir kann man dann in einigen Jahren Antalya per Eisenbahn auch von Istanbul, Ankara und über Afyon auch von Izmir erreichen.
Gleichzeitig soll dadurch das neue, aufstrebende Wintersportgebiet Davraz bei Isparta besser erreichbar sein. Hier haben sich bereits mehrere große Hotels angesiedelt, die darauf bauen, daß das schneesichere Gebiet durch eine französische Firma als Skigebiet erschlossen wird.
Außerdem könnte durch die neue Eisenbahnverbindung das sogenannte “türkische Seengebiet” mit seinen vielen historischen Sehenswürdigkeiten aus seldschukischer Zeit in den Städten Egirdir und Beysehir an die Türkische Riviera angeschlossen werden. (Quelle: Hürriyet)

Antalya, Januar 2008
Fernstraßennetz wird bis Antalya ausgebaut
Im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplanes soll Antalya nun auch über eine 345 km lange Fernstraße (autobahnähnlich) über Budur und Afyon in Richtung Ankara-Izmir an die touristisch reizvollen Gebiete um Egirdir und Beysehir angebunden werden.
Zusammen mit der geplanten Eisenbahnstrecke wird dadurch auch das Hinterland für die steigende Zahl Urlauber interessant. Denn diese Region hat sich in den letzten Jahren, Dank der warmen Quellen, zu einem höchst profitablen Wellness- und Kurzentrum entwickelt. (Quelle: Hürriyet)

Ankara, Januar 2008
Mehrwertsteuer (KDV) von 18 auf 8 Prozent gesenkt
Betroffen von dieser ab 1.1.2008 geltenden Steuersenkung sind der Bereich Tourismus (Hotels, Restaurants, Patisserien, usw.), wie auch Teile des Handels mit Stoffen, Hosen, Pullovern und Lederwaren.
Und für die Schleckermäuler hochinteressant: Auch Schokolade unterliegt dem niedrigeren Steuersatz.
Mal sehen, ob sich diese Steuersenkung auf die Preise in den Hotels, Gaststätten und Märkten auswirkt. Jetzt heißt es: Noch hartnäckiger handeln. Zumal in Deutschland bereits die Jeans und andere Textilprodukte bei Sonderaktionen preiswerter angeboten werden, als auf den türkischen Basaren! (Quelle: Hürriyet)

Uchisar, Januar 2008
Luxus-Höhlenhotel in Kappadokien eröffnet
Bereits im Dezember 2007 eröffnete das luxuriöseste Höhlenhotel Kappadokiens seine Pforten in Uchisar.
Das “Cappadokia Cave Resort & Spa” bietet seinen Gästen 85 Zimmer mit insgesamt 170 Betten, einen Wellnessbereich mit 1500 m² Fläche, zwei Tagungsräume, drei Restaurants und drei Bars.
Inmitten der faszinierenden Landschaft Kappadokiens, unweit Göreme, wird an diesem Ort, in individuellen, “unterirdischen Höhlenzimmern”, ein Urlaub bestimmt zu einem unvergeßlichen Erlebnis. (Quelle: Hürriyet)

© Heinz-Ulrich Hartung                         letzte Überarbeitung: 07.12.2015